{"id":878,"date":"2016-06-06T14:52:47","date_gmt":"2016-06-06T12:52:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/anne-imhof-2\/"},"modified":"2025-07-17T11:26:38","modified_gmt":"2025-07-17T09:26:38","slug":"horst-ademeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/horst-ademeit\/","title":{"rendered":"Horst Ademeit \u2013 Wohnen in der Strahlenk\u00e4lte, Delmes &#038; Zander Berlin"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 3226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" data-attachment-id=\"332\" data-permalink=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/weitzel_white_cube_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=3216%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3216,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;FinePix S8000fd&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1464962608&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.011764705882353&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"weitzel_white_cube_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=150%2C114&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=1024%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-332\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=3216%2C2448&#038;ssl=1\" alt=\"World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin\" width=\"3216\" height=\"2448\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3216&amp;ssl=1 3216w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=1024%2C779&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=973%2C741&amp;ssl=1 973w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=508%2C387&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3000&amp;ssl=1 3000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin<\/p><\/div>\n<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen m\u00f6chte, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein. Das was tagt\u00e4glich \u00fcber die unterschiedlichsten Informationskan\u00e4le f\u00fcr einen kurzen Moment unsere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ger\u00e4t nicht einfach in Vergessenheit, sondern zeigt sich bei der World Press Ausstellung in kuratiertem Gewand und vor allem in geballter Form.<\/p>\n<p>Die sonst stark verstreuten Bildbotschaften werden hier im zweiten Stock der SPD Parteizentrale im White Cube pr\u00e4sentiert. Auf den kargen wei\u00dfen W\u00e4nden, deren Anordnung und Aufteilung im Raum jeglichem \u00e4sthetischen und gestalterischen Empfinden entbehrt, h\u00e4ngen, in acht verschiedene Kategorien aufgeteilt, die gro\u00dfformatigen Fotografien. In beinahe allen Rubriken sind Fotos von gefl\u00fcchteten, verwundeten oder toten Menschen vertreten. Polizeigewalt in den USA, Bandenkriminalit\u00e4t in Honduras, B\u00fcrgerkrieg im Sudan, \u00fcberf\u00fcllte Fl\u00fcchtlingsboote. Und das Thema Nummer eins: Der Syrienkrieg.<\/p>\n<p>Brennende Autos, zerst\u00f6rte H\u00e4user, komplett zerbombte Stra\u00dfenz\u00fcge. Alles ist Schutt und Asche, nichts scheint mehr an seinem Ort zu sein. Zwischen den Ruinen erkennt man schemenhaft eine einsame Person am Ende der H\u00e4userflucht. Nebel &#8211; verzweifelte Gesichter versuchen mit letzter Kraft verwundete Menschen aus der Gefahrenzone zu tragen \u2013 vielleicht sind sie schon l\u00e4ngst tot. Der Blick auf eine Stadt am Abend. Qualm steigt auf. Ist es die untergehende Sonne, oder eine eingeschlagene Bombe, die den Horizont erhellt, w\u00e4hrend der sternenklare Himmel unscheinbar und teilnahmslos dar\u00fcber h\u00e4ngt? Die Bilder des Fotografen Sameer al Doumy zeigen alle einen kurzen Moment w\u00e4hrend des mittlerweile f\u00fcnfj\u00e4hrigen Krieges in Syrien, hier in Douma im S\u00fcdosten des Landes. Die Momente, die hier festgehalten wurden, stellen den Krieg und seine zerst\u00f6rerische Macht in n\u00fcchterner Klarheit aus. Manchmal wirken die Szenen fast wie arrangierte Settings des Kunstfotografen Jeff Wall, der bewusst mit der Unsicherheit des Authentizit\u00e4tsgehalts von Pressefotografien und insbesondere Kriegsfotografien spielt. Hier verschwimmen die Gattungsgrenzen von Presse-und Kunstfotografie auf eindrucksvolle Weise. So liegt den Aufnahmen des aus Douma stammenden al Doumy, eine bestimmte Botschaft zu Grunde, die auf perverse Weise den Wahnsinn und gleichzeitig die \u00c4sthetik des Krieges herausstellt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Weil ein Mensch mit westeurop\u00e4ischem Hintergrund sich jedoch meist keine Vorstellung dar\u00fcber machen kann, was er da vor sich sieht, stehen wir wie unbeteiligte Beobachter am anderen Ende der Welt und k\u00f6nnen lediglich eine \u201eVerschiebung vom dokumentarischen Sehen zum dokumentarischen F\u00fchlen\u201c wahrnehmen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein Gef\u00fchl der Empathie aber auch der Hilflosigkeit wird evoziert.<\/p>\n<p>Auch die Fotografien von Abd Doumany reihen sich in dieses Gef\u00fchl der Machtlosigkeit ein. Wie in der Pressefotografie \u00fcblich, stehen neben allen ausgestellten Abbildern kurze begleitende Texte mit Informationen zur Entstehung, zum Ort und Datum, die das Bild in einen konkreten Kontext einbinden und eine Art Zeugnis- oder Beweisfunktion innehaben. Doch genau genommen ben\u00f6tigen diese Motive keine Beschriftung oder Erkl\u00e4rung. Der Mann, der den leblosen, toten, blut\u00fcberstr\u00f6mten K\u00f6rper seiner Tochter auf dem Scho\u00df liegen hat und sie mit einem fragenden Blick anschaut, als ob er nicht begreift, was da vor sich geht &#8211; dieses Bild spricht f\u00fcr sich, es bedarf keines Nachweises. In ihm spricht der Wahnsinn des Krieges auf so eindringliche und ersch\u00fctternde Weise, dass das betretende Schweigen im Ausstellungsraum fast schon zu einer Beklemmung wird. Und vielleicht ist genau deshalb der Beweis, dass es sich um authentische Abbilder des Syrienkrieges handelt, nicht notwendig. Diese Fotos scheinen uns eher wie ein Mahnmal zu sein, welches daran erinnern m\u00f6chte, dass der Krieg eine Kraft besitzt, die der Mensch nicht begreifen kann.<\/p>\n<p>Ist es also eine reale oder konstruierte Wirklichkeit, die von den dokumentarischen Bildern erzeugt wird? Glauben wir der Filmemacherin Hito Steyerl, dann ist jede scheinbare Realit\u00e4t in solchen Fotos ein Konstrukt. \u201eDie dokumentarische Form bildet demnach nicht die Realit\u00e4t ab, sondern ihren eignen Willen zur Macht.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Doch welche Macht geht von diesen Fotografien aus? Die Fotografien haben alle den Anspruch, ein m\u00f6glichst authentisches Abbild der Wirklichkeit ins Licht zu setzen. Dabei wird dem Fotografen die Rolle eines Zeugen zugeschrieben. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch Pressefotografien nichts anderes als Moment-Inszenierungen. Es werden Wirklichkeitsbilder konstruiert, die auf komprimierte Weise einen komplexen Sachverhalt, in diesem Fall den Krieg in Syrien, in einer Fotografie f\u00fcr die Welt zug\u00e4nglich machen. Sie sollen ein Gef\u00fchl transportieren, welches uns die Grausamkeit des Krieges erahnen l\u00e4sst. Durch das subjektive Auge der Kamera wird ein Bild hervorgebracht, welches die scheinbare Realit\u00e4t von Millionen von Menschen auf die Bildschirme der Nachrichtensender, in die Foren der globalen Social-Media-Communities und auf die wei\u00dfen, kargen W\u00e4nde des Willy-Brandt-Hauses bringt.<\/p>\n<p>Brian O\u2019Doherty h\u00e4tte die H\u00e4ngung in White Cube Manier der 20er Jahre wahrscheinlich mit einem sterilen Krankenhausflur verglichen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und angesichts der ungl\u00fccklichen Anordnung der hochwertigen Pressefotos w\u00e4re dieser Vergleich auch angemessen. Ohne jegliche Konzeptualisierung wird auf der einen Seite \u2013 wie eben beschrieben \u2013 der Krieg in allen seinen Facetten gezeigt und an der gegen\u00fcberliegenden Fensterfront h\u00e4ngen wie zum Trotz Sport- und Naturfotografien. Die schwarz-wei\u00dfen Unterwasserbilder von Anuar Patjane Floriuk zeigen eine Tauchercrew um einen riesigen Wal schwimmend. Ein imposantes Bild. Auf den Aufnahmen von Christian Ziegler zeigt sich die Natur von ihrer kuriosesten Seite. Farbenfrohe Cham\u00e4leons in Nahaufnahme. Der Anblick der traumatisierenden Kriegsabbildungen scheint diese Themen jedoch zwangsl\u00e4ufig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen \u2013 so, als w\u00e4ren es belanglose Angelegenheiten, die in der World Press auch noch irgendwo untergebracht werden mussten.<\/p>\n<p>Hier liegt die T\u00fccke der Ausstellungskonzeption. Anstatt die Kategorien f\u00fcr sich sprechen zu lassen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren. Zumindest in der konkreten Ausstellungssituation im Willy-Brandt-Haus. Denn die Wanderausstellung wird in insgesamt 45 L\u00e4ndern gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass an den anderen Ausstellungsorten eine gelungenere Pr\u00e4sentation der Fotografien zu sehen sein wird. Eine Pr\u00e4sentationform, die allen Rubriken ihren Platz und auch Themen, wie die Rettung von Orang-Utans in den Regenw\u00e4ldern von Sumatra oder die Synchronschwimmer aus Schweden f\u00fcr sich sprechen l\u00e4sst. Denn diese Informationen treten nicht nur in der World Press Photo Ausstellung in den Hintergrund, sondern gehen auch meistens in der Nachrichtenflut des Alltags unter. Sollten wir diesen Momenten, die auch unser Leben bestimmen, dann nicht gerade bei solch einer Ausstellung ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Vor allem sollten wir sie nicht mit dem Krieg konkurrieren lassen, der unsere Sinne \u00fcberfordert und keinen Platz mehr f\u00fcr andere Themen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auf diesen Grenzgang machte schon Walter Benjamin in seiner medienkritischen Schrift \u201eDas Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\u201c aufmerksam. F\u00fcr weitere Informationen siehe Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, in: Ders.: Illuminationen, S. 136-169, hier: 168f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Brian O\u2019Doherty \u00fcber den White Cube: Brian O\u2019Doherty (1996): In der wei\u00dfen Zelle. Inside the White Cube\u201c Berlin: Merve.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>World Press Photo 2016<br \/>\n03. Juni \u2013 26. Juni 2016<\/p>\n<p>Willy-Brandt-Haus Berlin<br \/>\nWilhelmstra\u00dfe 140<br \/>\n10963 Berlin<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.worldpressphoto.org\/collection\/photo\/2016\">www.worldpressphoto.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":880,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[159,166,1],"tags":[],"coauthors":[],"class_list":["post-878","post","type-post","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-159","category-alle","category-work"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/01.jpeg?fit=354%2C430&ssl=1","grid":"{\r\n  \"colCount\": 20,\r\n  \"colGutter\": 1,\r\n  \"rowGutters\": [\r\n    2,\r\n    2,\r\n    5,\r\n    5\r\n  ],\r\n  \"frameMargin\": 5,\r\n  \"leftFrameMargin\": 5,\r\n  \"rightFrameMargin\": 5,\r\n  \"topFrameMargin\": 80,\r\n  \"bottomFrameMargin\": 5,\r\n  \"rowAttrs\": [\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {},\r\n    {}\r\n  ],\r\n  \"bgColor\": \"#fbf8f8\",\r\n  \"cont\": [\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 35px;\\\">Wie ergreift man das Unsichtbare?<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 0,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 620,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 30px;\\\"><em>Horst Ademeit \u2013 Wohnen in der Strahlenk\u00e4lte,<\/em> Delmes &amp; Zander Berlin<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 1,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 7,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"text-align: left;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Ekaterina Klykova<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 2,\r\n      \"col\": 3,\r\n      \"colspan\": 13,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 3,\r\n      \"relid\": 6,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><em>Wohnen in der Strahlenk\u00e4lte<\/em>\u00a0besch\u00e4ftigt sich mit der Darstellung des Unsichtbaren. Die Galerie Delmes &amp; Zander pr\u00e4sentiert das autonome und umfangreiche Werk des verstorbenen Horst Ademeit (1937-2010) in einer Fotoausstellung mit rund 500 Polaroids aus dem mehrere tausend Bilder umfassenden Archiv des K\u00fcnstlers. Die Ausstellung ist vom 29. April bis zum 23. Juli 2016 f\u00fcr das Publikum offen.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Horst Ademeit hat in \u00fcber 20 Jahren ein sehr komplexes fotografisches Werk geschaffen. Vor allem widmete sich der K\u00fcnstler der Dokumentation der von ihm so genannten \u201eKaltstrahlen\u201c \u2013 unsichtbaren Kr\u00e4fte, von denen er annahm, dass sie sein Leben und sein Umfeld beeinflussten und schwer besch\u00e4digten. Sein Werk ist ein chronologisches Tagesbuch aus Observations- und Tagesbildern und handschriftlich erg\u00e4nzten Kommentaren, Notizen und Beobachtungen.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Es geh\u00f6rte zum integralen Teil seiner Realit\u00e4t, dass er von unsichtbaren Strahlen (elektromagnetischen, R\u00f6ntgen- , K\u00e4ltestrahlen, etc.) beeinflusst wurde. Laut Ademeit l\u00e4sst sich eine solche Einstrahlung durch Merkw\u00fcrdigkeiten in \u00e4u\u00dferen Rahmen (z.B. Verschimmeln des Essens, Hautausschl\u00e4gen) ergreifen.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Bei der Visualisierung der mysteri\u00f6sen Kr\u00e4fte spielt die Sehnsucht nach greifbaren Zeugnissen physischen Daseins eine entscheidende Rolle. Die unsichtbaren Einfl\u00fcsse wurden abgemessen und abgeformt. Ademeit hat angefangen diesen mit fotografischen Mitteln entgegenzutreten und seine eigene Wirklichkeit diesen Numinosen entgegenzusetzen, um die Strahlen zu dokumentieren.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die W\u00e4nde der zwei kleinen R\u00e4ume sind mit Polaroids tapeziert, auf den Tischen mitten der Zimmer befinden sich die Tageb\u00fccher mit minuti\u00f6sen Beschreibungen des Tagesgeschehens. Die kleine und unklare Handschrift des K\u00fcnstlers kann man kaum lesen, die Schilder daneben bieten keine Erkl\u00e4rung an, sie datieren einfach die Fotos und Schriften. Die Fotosammlung an sich erz\u00e4hlt keine b\u00fcndige Geschichte, nur Ademeits bizarre Obsession ins Spiel kommt, ergibt sich ein Zusammenhang.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Ademeit versuchte seine Realit\u00e4t mit Fotos zu protokollieren. \u00dcber 15 Jahre hinweg wurde t\u00e4glich ein Foto gemacht, auf dem er Ausschnitte aus den aktuellen Zeitungen, Messger\u00e4te, Lebensmittel und Briefe arrangiert hat. Zus\u00e4tzlich zu jedem Bild wurde noch ein Text eingesetzt. Auf dem wei\u00dfen Bildrand des Polaroids oder separaten Textbl\u00e4ttern erg\u00e4nzte der K\u00fcnstler in Mikroschrift Nachrichten, Meldungen, Messergebnisse und pers\u00f6nliche Beobachtungen. So wird in jedem einzelnen Tagesbild ein ganz dichtes Universum geschaffen: Ademeit h\u00e4lt jeden Zustand visuell fest, und verkn\u00fcpft eine subjektive Einsch\u00e4tzung der sichtbaren Szenerie mit Beschreibung von Ger\u00fcchen und Ger\u00e4uschen mit den Ereignissen aus dem Weltgeschehen, welche er in den Zeitungen fand oder dem Radio entnahm.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Dazu kommen noch so genannte Observationsbilder, welche die Belastung durch die Strahlen in seinem direkten privaten Umfeld dokumentieren. Vom eigenen K\u00f6rper \u00fcber die Wohnr\u00e4ume, den Garten und den Keller bis zu Baustellen, verlassenen Fahrr\u00e4dern, Sperrm\u00fcll, bestimmten Autos, die sehr lang auf dem gleichen Parkplatz standen, versuchte Ademeit jede Auff\u00e4lligkeit fotografisch festzuhalten. Zu jedem Foto f\u00fcgte er wieder seine Kommentare hinzu. Durch diese textliche Erg\u00e4nzung sichert sich jedes Foto eine zeitliche Dimension. Die Ausstellungsbesucher machen sich im Endeffekt mit Hilfe eines Polaroidfotos mit einer ganzen Geschichte vertraut, die \u00fcber Wochen hinweg akribisch vermerkt wurde und durch die Notizen eine quasi filmische Qualit\u00e4t bekommt.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Ademeits komplexes wissenschaftliches Referenzsystem besteht auch aus aufgezeichneten Fakten und Daten. Um die Wirkungskraft der K\u00e4ltestrahlen pr\u00e4zise berechnen zu k\u00f6nnen, bringt der K\u00fcnstler ein Arsenal an Messeger\u00e4te wie Thermometer, Geigerz\u00e4hler, Kompasse, Luxmeter und Feuchtigkeitsmessger\u00e4te ins Spiel. Temperaturschwankung war f\u00fcr ihn ganz wichtig \u2013\u00a0 alles, was auf K\u00e4lte und W\u00e4rme reagiert, wurde vermessen. Das Verhalten von Haustieren, Fruchtfliegen und Schildkr\u00f6ten wurde protokolliert und aufgezeichnet. Dokumentiert wurde beispielsweise, ob die Schildkr\u00f6ten das neue Heim im Garten f\u00fcr sich annehmen k\u00f6nnen oder ob die Spinnen durch den Wechsel von einer Zimmerecke in die andere eine auff\u00e4llige Aktivit\u00e4t aufweisen. In Ademeits Welt gibt es nichts Triviales.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Bestandsaufnahme intendiert keineswegs, die Existenz von K\u00e4ltestrahlen zu beweisen; f\u00fcr Ademeit steht diese Pr\u00e4senz nicht in Frage. Die Notwendigkeit solcher Lebensdokumentierung erfordert zwangsl\u00e4ufig Routine, die seinen gesamten Tagesablauf bestimmte.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Interessanteweise wurde das Ausstellungsmaterial urspr\u00fcnglich weder als ein k\u00fcnstlerisches Projekt konzipiert noch f\u00fcr ein Publikum gedacht. Kompiliert seit \u00fcber 20 Jahren wurden die Bilder und Notizen ausschlie\u00dflich f\u00fcr private Zwecke genommen.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><em>Wohnen in der Strahlenk\u00e4lte<\/em>\u00a0\u00fcberrumpelt mit ihren zahlreichen Gegenst\u00fccken. Die Fotos manifestieren ein komplexes Archiv allt\u00e4glicher Informationen. Innerhalb dieses durchdachten Systems dr\u00fcckt jedes St\u00fcck Ademeits Streben aus, seinen Platz und seine Zeit gr\u00fcndlich zu untersuchen und zu dechiffrieren. Sie erz\u00e4hlen eine pers\u00f6nliche Geschichte der Suche nach Ordnung in einer chaotischen Welt. Durch die Seine Versammlung ausgesuchter Fragmente in Fotografie, Texten und Vermessungen b\u00fcndelt nicht nur das Unsichtbare, sondern formt Elemente einer Kommunikation mit R\u00e4umen und Zeiten.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 8,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Horst Ademeit<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Wohnen in der Strahlenk\u00e4lte<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">29. April bis 23. Juli 2016<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Delmes &amp; Zander<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Rosa-Luxemburg Str. 37<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">10119 Berlin<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\"><a href=\\\"http:\/\/www.delmes-zander.de\/\\\">www.delmes-zander.de<\/a><\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 9,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 5,\r\n      \"relid\": 621,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7ChHw-ea","jetpack-related-posts":[{"id":331,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/","url_meta":{"origin":878,"position":0},"title":"World Press Photo 2016, Willy-Brandt-Haus Berlin","author":"Die Redaktion","date":"3. Juli 2016","format":false,"excerpt":"Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards\u2026","rel":"","context":"In &quot;2016&quot;","block_context":{"text":"2016","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/category\/2016\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Unbenannt.jpg?fit=908%2C690&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Unbenannt.jpg?fit=908%2C690&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Unbenannt.jpg?fit=908%2C690&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/Unbenannt.jpg?fit=908%2C690&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":860,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/ein-haus-fuer-mode\/","url_meta":{"origin":878,"position":1},"title":"Dauerausstellung Ein Haus f\u00fcr Kunst, Mode und Design, Kunstgewerbemuseum Berlin","author":"Die Redaktion","date":"5. Juni 2016","format":false,"excerpt":"Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards\u2026","rel":"","context":"In &quot;Alle&quot;","block_context":{"text":"Alle","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/category\/alle\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/KGM_Kleider-der-1960er-Jahre_xl.jpeg?fit=1200%2C586&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/KGM_Kleider-der-1960er-Jahre_xl.jpeg?fit=1200%2C586&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/KGM_Kleider-der-1960er-Jahre_xl.jpeg?fit=1200%2C586&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/KGM_Kleider-der-1960er-Jahre_xl.jpeg?fit=1200%2C586&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/KGM_Kleider-der-1960er-Jahre_xl.jpeg?fit=1200%2C586&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":964,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/kunstgewerbemuseum-berlin\/","url_meta":{"origin":878,"position":2},"title":"Dauerausstellung Ein Haus f\u00fcr Kunst, Mode und Design, Kunstgewerbemuseum Berlin","author":"Die Redaktion","date":"5. Juni 2016","format":false,"excerpt":"Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards\u2026","rel":"","context":"In &quot;Alle&quot;","block_context":{"text":"Alle","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/category\/alle\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/mode3.png?fit=775%2C582&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/mode3.png?fit=775%2C582&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/mode3.png?fit=775%2C582&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/mode3.png?fit=775%2C582&ssl=1&resize=700%2C400 2x"},"classes":[]},{"id":1209,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/saurierwelt-museum-fuer-naturkunde-berlin\/","url_meta":{"origin":878,"position":3},"title":"Saurierwelt, Museum f\u00fcr Naturkunde Berlin","author":"Die Redaktion","date":"11. August 2025","format":false,"excerpt":"Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards\u2026","rel":"","context":"In &quot;2025, Migration&quot;","block_context":{"text":"2025, Migration","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/category\/2025\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Gelhart_Titelbild.jpeg?fit=1200%2C801&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Gelhart_Titelbild.jpeg?fit=1200%2C801&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Gelhart_Titelbild.jpeg?fit=1200%2C801&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Gelhart_Titelbild.jpeg?fit=1200%2C801&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Gelhart_Titelbild.jpeg?fit=1200%2C801&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":1273,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/alltag-in-der-ddr-kulturbrauerei-berlin\/","url_meta":{"origin":878,"position":4},"title":"Alltag in der DDR, Kulturbrauerei Berlin","author":"Die Redaktion","date":"22. September 2025","format":false,"excerpt":"Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards\u2026","rel":"","context":"In &quot;2025, Migration&quot;","block_context":{"text":"2025, Migration","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/category\/2025\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Museum-in-der-Kulturbrauerei_Pressefotos_Dauerausstellung-1_Petras.jpg?fit=1200%2C801&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Museum-in-der-Kulturbrauerei_Pressefotos_Dauerausstellung-1_Petras.jpg?fit=1200%2C801&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Museum-in-der-Kulturbrauerei_Pressefotos_Dauerausstellung-1_Petras.jpg?fit=1200%2C801&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Museum-in-der-Kulturbrauerei_Pressefotos_Dauerausstellung-1_Petras.jpg?fit=1200%2C801&ssl=1&resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Museum-in-der-Kulturbrauerei_Pressefotos_Dauerausstellung-1_Petras.jpg?fit=1200%2C801&ssl=1&resize=1050%2C600 3x"},"classes":[]},{"id":1066,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/anna-ehrenstein-kow-galerie-berlin\/","url_meta":{"origin":878,"position":5},"title":"Anna Ehrenstein, KOW Galerie Berlin","author":"Die Redaktion","date":"16. Februar 2022","format":false,"excerpt":"Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards\u2026","rel":"","context":"In &quot;2021&quot;","block_context":{"text":"2021","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/category\/2021\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Unbenannt.jpg?fit=540%2C791&ssl=1&resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Unbenannt.jpg?fit=540%2C791&ssl=1&resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Unbenannt.jpg?fit=540%2C791&ssl=1&resize=525%2C300 1.5x"},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/878","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=878"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/878\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-json\/wp\/v2\/media\/880"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=878"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=878"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=878"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=878"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}