{"id":884,"date":"2016-06-01T15:11:20","date_gmt":"2016-06-01T13:11:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/zeit-der-unruhe-2\/"},"modified":"2025-07-17T11:26:39","modified_gmt":"2025-07-17T09:26:39","slug":"nervoese-systeme-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/nervoese-systeme-2\/","title":{"rendered":"Nerv\u00f6se Systeme, Haus der Kulturen der Welt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 3226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" data-attachment-id=\"332\" data-permalink=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/weitzel_white_cube_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=3216%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3216,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;FinePix S8000fd&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1464962608&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.011764705882353&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"weitzel_white_cube_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=150%2C114&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=1024%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-332\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=3216%2C2448&#038;ssl=1\" alt=\"World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin\" width=\"3216\" height=\"2448\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3216&amp;ssl=1 3216w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=1024%2C779&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=973%2C741&amp;ssl=1 973w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=508%2C387&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3000&amp;ssl=1 3000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin<\/p><\/div>\n<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen m\u00f6chte, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein. Das was tagt\u00e4glich \u00fcber die unterschiedlichsten Informationskan\u00e4le f\u00fcr einen kurzen Moment unsere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ger\u00e4t nicht einfach in Vergessenheit, sondern zeigt sich bei der World Press Ausstellung in kuratiertem Gewand und vor allem in geballter Form.<\/p>\n<p>Die sonst stark verstreuten Bildbotschaften werden hier im zweiten Stock der SPD Parteizentrale im White Cube pr\u00e4sentiert. Auf den kargen wei\u00dfen W\u00e4nden, deren Anordnung und Aufteilung im Raum jeglichem \u00e4sthetischen und gestalterischen Empfinden entbehrt, h\u00e4ngen, in acht verschiedene Kategorien aufgeteilt, die gro\u00dfformatigen Fotografien. In beinahe allen Rubriken sind Fotos von gefl\u00fcchteten, verwundeten oder toten Menschen vertreten. Polizeigewalt in den USA, Bandenkriminalit\u00e4t in Honduras, B\u00fcrgerkrieg im Sudan, \u00fcberf\u00fcllte Fl\u00fcchtlingsboote. Und das Thema Nummer eins: Der Syrienkrieg.<\/p>\n<p>Brennende Autos, zerst\u00f6rte H\u00e4user, komplett zerbombte Stra\u00dfenz\u00fcge. Alles ist Schutt und Asche, nichts scheint mehr an seinem Ort zu sein. Zwischen den Ruinen erkennt man schemenhaft eine einsame Person am Ende der H\u00e4userflucht. Nebel &#8211; verzweifelte Gesichter versuchen mit letzter Kraft verwundete Menschen aus der Gefahrenzone zu tragen \u2013 vielleicht sind sie schon l\u00e4ngst tot. Der Blick auf eine Stadt am Abend. Qualm steigt auf. Ist es die untergehende Sonne, oder eine eingeschlagene Bombe, die den Horizont erhellt, w\u00e4hrend der sternenklare Himmel unscheinbar und teilnahmslos dar\u00fcber h\u00e4ngt? Die Bilder des Fotografen Sameer al Doumy zeigen alle einen kurzen Moment w\u00e4hrend des mittlerweile f\u00fcnfj\u00e4hrigen Krieges in Syrien, hier in Douma im S\u00fcdosten des Landes. Die Momente, die hier festgehalten wurden, stellen den Krieg und seine zerst\u00f6rerische Macht in n\u00fcchterner Klarheit aus. Manchmal wirken die Szenen fast wie arrangierte Settings des Kunstfotografen Jeff Wall, der bewusst mit der Unsicherheit des Authentizit\u00e4tsgehalts von Pressefotografien und insbesondere Kriegsfotografien spielt. Hier verschwimmen die Gattungsgrenzen von Presse-und Kunstfotografie auf eindrucksvolle Weise. So liegt den Aufnahmen des aus Douma stammenden al Doumy, eine bestimmte Botschaft zu Grunde, die auf perverse Weise den Wahnsinn und gleichzeitig die \u00c4sthetik des Krieges herausstellt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Weil ein Mensch mit westeurop\u00e4ischem Hintergrund sich jedoch meist keine Vorstellung dar\u00fcber machen kann, was er da vor sich sieht, stehen wir wie unbeteiligte Beobachter am anderen Ende der Welt und k\u00f6nnen lediglich eine \u201eVerschiebung vom dokumentarischen Sehen zum dokumentarischen F\u00fchlen\u201c wahrnehmen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein Gef\u00fchl der Empathie aber auch der Hilflosigkeit wird evoziert.<\/p>\n<p>Auch die Fotografien von Abd Doumany reihen sich in dieses Gef\u00fchl der Machtlosigkeit ein. Wie in der Pressefotografie \u00fcblich, stehen neben allen ausgestellten Abbildern kurze begleitende Texte mit Informationen zur Entstehung, zum Ort und Datum, die das Bild in einen konkreten Kontext einbinden und eine Art Zeugnis- oder Beweisfunktion innehaben. Doch genau genommen ben\u00f6tigen diese Motive keine Beschriftung oder Erkl\u00e4rung. Der Mann, der den leblosen, toten, blut\u00fcberstr\u00f6mten K\u00f6rper seiner Tochter auf dem Scho\u00df liegen hat und sie mit einem fragenden Blick anschaut, als ob er nicht begreift, was da vor sich geht &#8211; dieses Bild spricht f\u00fcr sich, es bedarf keines Nachweises. In ihm spricht der Wahnsinn des Krieges auf so eindringliche und ersch\u00fctternde Weise, dass das betretende Schweigen im Ausstellungsraum fast schon zu einer Beklemmung wird. Und vielleicht ist genau deshalb der Beweis, dass es sich um authentische Abbilder des Syrienkrieges handelt, nicht notwendig. Diese Fotos scheinen uns eher wie ein Mahnmal zu sein, welches daran erinnern m\u00f6chte, dass der Krieg eine Kraft besitzt, die der Mensch nicht begreifen kann.<\/p>\n<p>Ist es also eine reale oder konstruierte Wirklichkeit, die von den dokumentarischen Bildern erzeugt wird? Glauben wir der Filmemacherin Hito Steyerl, dann ist jede scheinbare Realit\u00e4t in solchen Fotos ein Konstrukt. \u201eDie dokumentarische Form bildet demnach nicht die Realit\u00e4t ab, sondern ihren eignen Willen zur Macht.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Doch welche Macht geht von diesen Fotografien aus? Die Fotografien haben alle den Anspruch, ein m\u00f6glichst authentisches Abbild der Wirklichkeit ins Licht zu setzen. Dabei wird dem Fotografen die Rolle eines Zeugen zugeschrieben. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch Pressefotografien nichts anderes als Moment-Inszenierungen. Es werden Wirklichkeitsbilder konstruiert, die auf komprimierte Weise einen komplexen Sachverhalt, in diesem Fall den Krieg in Syrien, in einer Fotografie f\u00fcr die Welt zug\u00e4nglich machen. Sie sollen ein Gef\u00fchl transportieren, welches uns die Grausamkeit des Krieges erahnen l\u00e4sst. Durch das subjektive Auge der Kamera wird ein Bild hervorgebracht, welches die scheinbare Realit\u00e4t von Millionen von Menschen auf die Bildschirme der Nachrichtensender, in die Foren der globalen Social-Media-Communities und auf die wei\u00dfen, kargen W\u00e4nde des Willy-Brandt-Hauses bringt.<\/p>\n<p>Brian O\u2019Doherty h\u00e4tte die H\u00e4ngung in White Cube Manier der 20er Jahre wahrscheinlich mit einem sterilen Krankenhausflur verglichen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und angesichts der ungl\u00fccklichen Anordnung der hochwertigen Pressefotos w\u00e4re dieser Vergleich auch angemessen. Ohne jegliche Konzeptualisierung wird auf der einen Seite \u2013 wie eben beschrieben \u2013 der Krieg in allen seinen Facetten gezeigt und an der gegen\u00fcberliegenden Fensterfront h\u00e4ngen wie zum Trotz Sport- und Naturfotografien. Die schwarz-wei\u00dfen Unterwasserbilder von Anuar Patjane Floriuk zeigen eine Tauchercrew um einen riesigen Wal schwimmend. Ein imposantes Bild. Auf den Aufnahmen von Christian Ziegler zeigt sich die Natur von ihrer kuriosesten Seite. Farbenfrohe Cham\u00e4leons in Nahaufnahme. Der Anblick der traumatisierenden Kriegsabbildungen scheint diese Themen jedoch zwangsl\u00e4ufig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen \u2013 so, als w\u00e4ren es belanglose Angelegenheiten, die in der World Press auch noch irgendwo untergebracht werden mussten.<\/p>\n<p>Hier liegt die T\u00fccke der Ausstellungskonzeption. Anstatt die Kategorien f\u00fcr sich sprechen zu lassen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren. Zumindest in der konkreten Ausstellungssituation im Willy-Brandt-Haus. Denn die Wanderausstellung wird in insgesamt 45 L\u00e4ndern gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass an den anderen Ausstellungsorten eine gelungenere Pr\u00e4sentation der Fotografien zu sehen sein wird. Eine Pr\u00e4sentationform, die allen Rubriken ihren Platz und auch Themen, wie die Rettung von Orang-Utans in den Regenw\u00e4ldern von Sumatra oder die Synchronschwimmer aus Schweden f\u00fcr sich sprechen l\u00e4sst. Denn diese Informationen treten nicht nur in der World Press Photo Ausstellung in den Hintergrund, sondern gehen auch meistens in der Nachrichtenflut des Alltags unter. Sollten wir diesen Momenten, die auch unser Leben bestimmen, dann nicht gerade bei solch einer Ausstellung ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Vor allem sollten wir sie nicht mit dem Krieg konkurrieren lassen, der unsere Sinne \u00fcberfordert und keinen Platz mehr f\u00fcr andere Themen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auf diesen Grenzgang machte schon Walter Benjamin in seiner medienkritischen Schrift \u201eDas Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\u201c aufmerksam. F\u00fcr weitere Informationen siehe Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, in: Ders.: Illuminationen, S. 136-169, hier: 168f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Brian O\u2019Doherty \u00fcber den White Cube: Brian O\u2019Doherty (1996): In der wei\u00dfen Zelle. Inside the White Cube\u201c Berlin: Merve.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>World Press Photo 2016<br \/>\n03. Juni \u2013 26. Juni 2016<\/p>\n<p>Willy-Brandt-Haus Berlin<br \/>\nWilhelmstra\u00dfe 140<br \/>\n10963 Berlin<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.worldpressphoto.org\/collection\/photo\/2016\">www.worldpressphoto.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. 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Ein Telefon klingelt, einzelne Wortfetzen sind zu h\u00f6ren. Das Licht ist fahl. Metallene Stangen mit roten flirrenden Lichtern ragen vom Boden bis an die Decke, systematisch in einem Raster, dem\u00a0<em>Grid,<\/em>\u00a0angeordnet. Dazwischen verschachtelt: Leinw\u00e4nde mit Videoinstallationen, Tafeln mit Bildern und\u00a0\u00a0Flatscreens, mal aufrecht h\u00e4ngend, mal liegend. Die Metapher des menschlichen Nervensystems als Informationssystem und die Analogie zum digitalen System beginnen zu greifen in der Ausstellung \u201eNerv\u00f6se Systeme: Quantifiziertes Leben und die soziale Frage\u201c im\u00a0<em>Haus der Kulturen der Welt\u00a0<\/em>in\u00a0<em>Berlin<\/em>.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Ausstellung erkl\u00e4rt das Gef\u00fchl der Nervosit\u00e4t zum offiziellen Diskurs und orientiert sich an der Schnittstelle menschlich sensorischer Reize und dem Prinzip der digitalen Systeme, die 1956 u.a. mit der Begriffsbegr\u00fcndung der \u201eK\u00fcnstlichen Intelligenz\u201c von dem Kybernetiker John McCarthy ihren Ursprung fand. Die florierende Kybernetik und Informationstheorie mit Claude Shannon als Begr\u00fcnder hatten erheblichen Einfluss auf die Definition der Information als messbare Gr\u00f6\u00dfe bzw. quantifizierbare Form, die ihren unmittelbaren Bezug zu den Belangen der Menschen verloren hat.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Mit der Ausstellung wollen die Kuratoren, u.a. der Leiter des\u00a0<em>HKW\u00a0<\/em>Anselm Franke und Stephanie Hankey vom Tactical Technology Collective, zum reflektierenden Umgang mit digitalen Quantifizierungsma\u00dfnahmen anregen, anhand derer Online-Unternehmen wie Google\u00a0virtuelle Kopien der UserInnen in Form von Messdaten und Zahlen in ihre Datenbanken einspeisen. Auch sollen die Auswirkungen von beh\u00f6rdlichen Aussp\u00e4hungsstrategien und Big Data mit der Ausstellung hinterfragt werden. Die L\u00f6sung dieser Problematik bleibt allerdings nach der Besichtigung eher eine offene Frage.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Mehr als 25 zeitgen\u00f6ssische K\u00fcnstlerinnen und Wissenschaftlerinnen widmen sich dem Verh\u00e4ltnis zwischen K\u00f6rperlichkeit, Information und Maschine sowie der Frage nach dem Stellenwert demokratischer Grundprinzipien wie Privatsph\u00e4re und Datenschutz. Die Videoinstallation \u201ePatterns of Life\u201c von Julien Pr\u00e9vieux zeigt, wie aus K\u00f6rperbewegungen objektivierbare Muster und Daten zu Verhaltensanalysen gewonnen werden. Das Schaubild \u201eI don\u2019t want to be like anyone else\u201c des Konzeptk\u00fcnstlers Stephen Willats analysiert die Rolle der Frau in der britischen Nachkriegsgesellschaft anhand eines kybernetisches Schaltplans. Von der \u201e!Mediengruppe\u201c stammt eine lebensgro\u00dfe, begehbare Rekonstruktion von dem Schlaf- sowie Arbeitszimmer des seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London festsitzenden Wikileaks-Gr\u00fcnders Julian Assange.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Inhaltlich verliert sich das Thema der nerv\u00f6sen digitalen Unterwanderung von K\u00f6rper, Politik und Gesellschaft in eher dystopisch intendierten, abstrakten Darstellungen, die teilweise ohne bestimmte technische, medien\u00e4sthetische Vorkenntnisse nur schwer zu erschlie\u00dfen sind. Gestalterisch hingegen beeindrucken die Kunstwerke, sind interaktiv \u2013 zum Abspielen eines Videos, muss der Besucher eine bestimmte Nummer w\u00e4hlen, die mit einem R\u00fcckruf den Film freischaltet \u2013 und \u00fcberraschen durch ihre vernetzte Anordnung\u2026<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Mit einer Mischung aus Neugier und Skepsis zieht es einen in das karge, \u201erhizomartige\u201c Ger\u00fcst aus metallenen Stangen, deren Verwebungen die Ausstellungsobjekte bilden, hinein. Befremdlich, surreal und doch faszinierend ist die Atmosph\u00e4re \u2013 durchgehend h\u00f6rbar das bizarre Sirren im Hintergrund. Eine Anspielung an den Soziologen Niklas Luhmann und seine\u00a0<em>Systemtheorie<\/em>? Luhmanns deskriptive Theorie des sozialen Systems, anhand derer er die Struktur komplexer gesellschaftlicher Konstellationen zu erkl\u00e4ren versucht, scheint hier in einem anderen Kontext plastisch erfahrbar zu werden: Es scheint einem die zunehmende Kraft des \u201edigitalen nerv\u00f6sen Systems\u201c zur\u00a0<em>Selbstreferentialit\u00e4t\/Autopoiesis\u00a0<\/em>vor Augen gef\u00fchrt zu werden, einem geschlossenen System, das sich aufgrund seiner intern funktionierenden Kommunikation aufrecht erh\u00e4lt bzw. immer wieder aus sich selbst zu entstehen vermag und die \u201eF\u00e4higkeit [besitzt], Beziehungen zu sich selbst herzustellen und diese Beziehungen zu differenzieren gegen Beziehungen zu ihrer Umwelt.\u201c<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Vor allem der white room soll Gelegenheit bieten, sich von der potenziellen Gefahr dieser digitalen Eigendynamik marktorientierter Datenspeichersysteme zu entfremden, indem er sie \u00e4sthetisch dekonstruiert \u2013 der Film \u201eRadimparency\u201c parodiert beispielsweise die Arbeitswelt technisch innovativer Start Ups, in denen alles Normale f\u00fcr langweilig erkl\u00e4rt wird. Entwickelt wurde der white room vom\u00a0<em>Tactical Tech Collective<\/em>, einem in Berlin ans\u00e4ssigen Kollektiv von Aktivisten, Technologen und Praktikern, das sich f\u00fcr die Freiheit und Gerechtigkeit im digitalen internationalen Netz einsetzt und die Ausstellung zusammen mit dem\u00a0<em>HKW<\/em>\u00a0organisiert hat.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Mit seiner strahlend wei\u00dfen Fl\u00e4che soll er eine Persiflage des aseptisch anmutenden Schulungs- und Verkaufsraums eines Apple-Stores darstellen: Ein fiktives buntes Logo, kubische Tische mit wei\u00dfen Kopfh\u00f6rern, Tablets, Artefakten und Informationskarten, an der L\u00e4ngsseite ein mit Tablets ausgestatteter Bartresen. Alle ausgestellten Objekte sind wie angepriesene Ware frei beweglich. Durch seine intensive Leuchtkraft zieht der white room sofort den Blick an und wirkt wie eine Art Kommandozentrale als Zentrum der Ausstellung. Gelungen ist die effektvolle Anspielung auf die freiwillige Datenpreisgabe der Individuen und der daraus gewonnene Profit: Innerhalb des Raumes beschleicht einen neben der positiven Gespanntheit wieder ein Unbehagen. Die gelassene Wahrnehmung der pr\u00e4sentierten Gadgets und Texte innerhalb dieses Raumes wird von dem Gef\u00fchl gest\u00f6rt, in dem Spotlight des Neonlichts st\u00e4ndig beobachtetet zu werden.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Um den Kommerz-Charakter symbolisch zu verst\u00e4rken, bieten die MitarbeiterInnen des\u00a0<em>Tactical Tech Collective\u00a0<\/em>jeden Samstag, Sonntag und Montag als \u201eBar Worker\u201c, gekleidet ganz in Wei\u00df, Workshops oder Beratungen zu den Funktionsweisen digitaler Endger\u00e4te an.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">\u201eBig Mama\u201c lautet der Name eines der drei wei\u00dfen Tische. Der \u201egro\u00dfe Bruder\u201c st\u00f6\u00dft hier in der Thematik an seine Grenzen der allgegenw\u00e4rtigen Kontrolle. Der permissiv freundliche Charakter der staatlichen \u00dcberwachung verschwindet hinter dem Decknamen der Mutter als \u201eF\u00fcrsorgestaat\u201c und entpuppt sich \u201eerst\u201c auf den zweiten Blick als \u201eE-Government\u201c oder \u201eDigitalagentur\u201c. Das Video \u00fcber das Projekt \u201eEye Cloud\u201c des Unternehmens Mastercard dient als Beispiel, das via Tablet und Kopfh\u00f6rer die Erstellung eines biometrischen Personalausweises durch Irisabtastung zeigt und f\u00fcr eine reibungslosere Registrierung von Fl\u00fcchtlingen in den Vereinten Nationen sorgen soll.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Auch die \u201eBar\u201c besticht durch ihre Helligkeit und wirkt auf den ersten Blick \u201eeinladend\u201c. Sie ruft Gewohnheit bei dem Besucher hervor, der solch eine Art Tresen aus der allt\u00e4glichen Coffee Bar oder dem modernen Warengesch\u00e4ft kennt. Statt einem zum Kauf angepriesenen Tablet oder Smartphone, st\u00f6\u00dft der Besucher allerdings auf eine Buchreihe mit dem Titel \u201eForgot your password?\u201c. Hier wird der Besucher selbst zur Ware: \u00c4sthetisch gelungen wird ihm seine Rolle als Spielball der Datenquantifizierung vor Augen gehalten, indem er in den Seiten mit 4,7 Millionen alphabetisch sortierten Passw\u00f6rtern bl\u00e4ttern kann, die von dem sozialen Netzwerk \u201elinkedin.com\u201c aufgezeichnet wurden. Inhaltlich wird hier der allgemein bekannte Ist-Zustand der Datenspeicherung und -\u00fcberwachung offenbart.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Insgesamt \u00fcberzeugt die Ausstellung \u201eNerv\u00f6se Systeme: Quantifiziertes Leben und die soziale Frage\u201c, die vom 11. M\u00e4rz bis 09. Mai im\u00a0<em>Haus der Kulturen der Welt\u00a0<\/em>in Berlin zu sehen ist (war), vor allem mit ihrer Konzeption und der davon ausgehenden Wirkung der Immersion in ein digitales Informationssystem.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Auff\u00e4llig ist der elit\u00e4re Anspruch, den die Ausstellung inhaltlich mit ihrem teilweise sehr spezifischen Fachwissen setzt und generell nur eine bestimmte (junge, akademische) Zielgruppe anspricht. Trotz dieser fachspezifischen Programmatik wird ein aktueller Erkenntnisgewinn, wie im allt\u00e4glichen Umgang der unbewusst vorherrschenden Nervosit\u00e4t digitaler Systeme entgegengewirkt werden kann, eher nicht geboten. Die thematisierte Nervosit\u00e4t, die permanente Datenaufzeichnung der sensiblen digitalen Sensoren, scheint sich auf den Besucher zu \u00fcbertragen. Sinnlich beansprucht vom flirrenden Neonwei\u00df des white rooms und den Ger\u00e4uschen, verl\u00e4sst man die\u00a0\u00a0Ausstellung gewollt nerv\u00f6s, nerv\u00f6s genug, um seine Wachsamkeit bez\u00fcglich der Quantifizierungsmethoden zu erhalten.<\/span><a href=\\\"http:\/\/www.hkw.de\/\\\"><\/a><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 8,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Nerv\u00f6se Systeme<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">11. M\u00e4rz bis 09. Mai 2016<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Haus der Kulturen der Welt<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">John-Foster-Dulles-Allee 10<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">10557 Berlin<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\"><a href=\\\"http:\/\/www.hkw.de\/\\\">www.hkw.de<\/a><\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 9,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 5,\r\n      \"relid\": 621,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7ChHw-eg","jetpack-related-posts":[{"id":331,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/","url_meta":{"origin":884,"position":0},"title":"World Press Photo 2016, Willy-Brandt-Haus Berlin","author":"Die Redaktion","date":"3. 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