{"id":922,"date":"2017-05-17T19:00:51","date_gmt":"2017-05-17T17:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/ken-to-be-destroyed-2-2\/"},"modified":"2025-07-17T11:26:42","modified_gmt":"2025-07-17T09:26:42","slug":"spectre-of-capital","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/spectre-of-capital\/","title":{"rendered":"Spectre of Capital, Alte M\u00fcnze Berlin"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 3226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" data-attachment-id=\"332\" data-permalink=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/weitzel_white_cube_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=3216%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3216,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;FinePix S8000fd&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1464962608&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.011764705882353&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"weitzel_white_cube_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=150%2C114&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=1024%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-332\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=3216%2C2448&#038;ssl=1\" alt=\"World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin\" width=\"3216\" height=\"2448\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3216&amp;ssl=1 3216w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=1024%2C779&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=973%2C741&amp;ssl=1 973w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=508%2C387&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3000&amp;ssl=1 3000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin<\/p><\/div>\n<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen m\u00f6chte, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein. Das was tagt\u00e4glich \u00fcber die unterschiedlichsten Informationskan\u00e4le f\u00fcr einen kurzen Moment unsere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ger\u00e4t nicht einfach in Vergessenheit, sondern zeigt sich bei der World Press Ausstellung in kuratiertem Gewand und vor allem in geballter Form.<\/p>\n<p>Die sonst stark verstreuten Bildbotschaften werden hier im zweiten Stock der SPD Parteizentrale im White Cube pr\u00e4sentiert. Auf den kargen wei\u00dfen W\u00e4nden, deren Anordnung und Aufteilung im Raum jeglichem \u00e4sthetischen und gestalterischen Empfinden entbehrt, h\u00e4ngen, in acht verschiedene Kategorien aufgeteilt, die gro\u00dfformatigen Fotografien. In beinahe allen Rubriken sind Fotos von gefl\u00fcchteten, verwundeten oder toten Menschen vertreten. Polizeigewalt in den USA, Bandenkriminalit\u00e4t in Honduras, B\u00fcrgerkrieg im Sudan, \u00fcberf\u00fcllte Fl\u00fcchtlingsboote. Und das Thema Nummer eins: Der Syrienkrieg.<\/p>\n<p>Brennende Autos, zerst\u00f6rte H\u00e4user, komplett zerbombte Stra\u00dfenz\u00fcge. Alles ist Schutt und Asche, nichts scheint mehr an seinem Ort zu sein. Zwischen den Ruinen erkennt man schemenhaft eine einsame Person am Ende der H\u00e4userflucht. Nebel &#8211; verzweifelte Gesichter versuchen mit letzter Kraft verwundete Menschen aus der Gefahrenzone zu tragen \u2013 vielleicht sind sie schon l\u00e4ngst tot. Der Blick auf eine Stadt am Abend. Qualm steigt auf. Ist es die untergehende Sonne, oder eine eingeschlagene Bombe, die den Horizont erhellt, w\u00e4hrend der sternenklare Himmel unscheinbar und teilnahmslos dar\u00fcber h\u00e4ngt? Die Bilder des Fotografen Sameer al Doumy zeigen alle einen kurzen Moment w\u00e4hrend des mittlerweile f\u00fcnfj\u00e4hrigen Krieges in Syrien, hier in Douma im S\u00fcdosten des Landes. Die Momente, die hier festgehalten wurden, stellen den Krieg und seine zerst\u00f6rerische Macht in n\u00fcchterner Klarheit aus. Manchmal wirken die Szenen fast wie arrangierte Settings des Kunstfotografen Jeff Wall, der bewusst mit der Unsicherheit des Authentizit\u00e4tsgehalts von Pressefotografien und insbesondere Kriegsfotografien spielt. Hier verschwimmen die Gattungsgrenzen von Presse-und Kunstfotografie auf eindrucksvolle Weise. So liegt den Aufnahmen des aus Douma stammenden al Doumy, eine bestimmte Botschaft zu Grunde, die auf perverse Weise den Wahnsinn und gleichzeitig die \u00c4sthetik des Krieges herausstellt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Weil ein Mensch mit westeurop\u00e4ischem Hintergrund sich jedoch meist keine Vorstellung dar\u00fcber machen kann, was er da vor sich sieht, stehen wir wie unbeteiligte Beobachter am anderen Ende der Welt und k\u00f6nnen lediglich eine \u201eVerschiebung vom dokumentarischen Sehen zum dokumentarischen F\u00fchlen\u201c wahrnehmen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein Gef\u00fchl der Empathie aber auch der Hilflosigkeit wird evoziert.<\/p>\n<p>Auch die Fotografien von Abd Doumany reihen sich in dieses Gef\u00fchl der Machtlosigkeit ein. Wie in der Pressefotografie \u00fcblich, stehen neben allen ausgestellten Abbildern kurze begleitende Texte mit Informationen zur Entstehung, zum Ort und Datum, die das Bild in einen konkreten Kontext einbinden und eine Art Zeugnis- oder Beweisfunktion innehaben. Doch genau genommen ben\u00f6tigen diese Motive keine Beschriftung oder Erkl\u00e4rung. Der Mann, der den leblosen, toten, blut\u00fcberstr\u00f6mten K\u00f6rper seiner Tochter auf dem Scho\u00df liegen hat und sie mit einem fragenden Blick anschaut, als ob er nicht begreift, was da vor sich geht &#8211; dieses Bild spricht f\u00fcr sich, es bedarf keines Nachweises. In ihm spricht der Wahnsinn des Krieges auf so eindringliche und ersch\u00fctternde Weise, dass das betretende Schweigen im Ausstellungsraum fast schon zu einer Beklemmung wird. Und vielleicht ist genau deshalb der Beweis, dass es sich um authentische Abbilder des Syrienkrieges handelt, nicht notwendig. Diese Fotos scheinen uns eher wie ein Mahnmal zu sein, welches daran erinnern m\u00f6chte, dass der Krieg eine Kraft besitzt, die der Mensch nicht begreifen kann.<\/p>\n<p>Ist es also eine reale oder konstruierte Wirklichkeit, die von den dokumentarischen Bildern erzeugt wird? Glauben wir der Filmemacherin Hito Steyerl, dann ist jede scheinbare Realit\u00e4t in solchen Fotos ein Konstrukt. \u201eDie dokumentarische Form bildet demnach nicht die Realit\u00e4t ab, sondern ihren eignen Willen zur Macht.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Doch welche Macht geht von diesen Fotografien aus? Die Fotografien haben alle den Anspruch, ein m\u00f6glichst authentisches Abbild der Wirklichkeit ins Licht zu setzen. Dabei wird dem Fotografen die Rolle eines Zeugen zugeschrieben. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch Pressefotografien nichts anderes als Moment-Inszenierungen. Es werden Wirklichkeitsbilder konstruiert, die auf komprimierte Weise einen komplexen Sachverhalt, in diesem Fall den Krieg in Syrien, in einer Fotografie f\u00fcr die Welt zug\u00e4nglich machen. Sie sollen ein Gef\u00fchl transportieren, welches uns die Grausamkeit des Krieges erahnen l\u00e4sst. Durch das subjektive Auge der Kamera wird ein Bild hervorgebracht, welches die scheinbare Realit\u00e4t von Millionen von Menschen auf die Bildschirme der Nachrichtensender, in die Foren der globalen Social-Media-Communities und auf die wei\u00dfen, kargen W\u00e4nde des Willy-Brandt-Hauses bringt.<\/p>\n<p>Brian O\u2019Doherty h\u00e4tte die H\u00e4ngung in White Cube Manier der 20er Jahre wahrscheinlich mit einem sterilen Krankenhausflur verglichen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und angesichts der ungl\u00fccklichen Anordnung der hochwertigen Pressefotos w\u00e4re dieser Vergleich auch angemessen. Ohne jegliche Konzeptualisierung wird auf der einen Seite \u2013 wie eben beschrieben \u2013 der Krieg in allen seinen Facetten gezeigt und an der gegen\u00fcberliegenden Fensterfront h\u00e4ngen wie zum Trotz Sport- und Naturfotografien. Die schwarz-wei\u00dfen Unterwasserbilder von Anuar Patjane Floriuk zeigen eine Tauchercrew um einen riesigen Wal schwimmend. Ein imposantes Bild. Auf den Aufnahmen von Christian Ziegler zeigt sich die Natur von ihrer kuriosesten Seite. Farbenfrohe Cham\u00e4leons in Nahaufnahme. Der Anblick der traumatisierenden Kriegsabbildungen scheint diese Themen jedoch zwangsl\u00e4ufig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen \u2013 so, als w\u00e4ren es belanglose Angelegenheiten, die in der World Press auch noch irgendwo untergebracht werden mussten.<\/p>\n<p>Hier liegt die T\u00fccke der Ausstellungskonzeption. Anstatt die Kategorien f\u00fcr sich sprechen zu lassen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren. Zumindest in der konkreten Ausstellungssituation im Willy-Brandt-Haus. Denn die Wanderausstellung wird in insgesamt 45 L\u00e4ndern gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass an den anderen Ausstellungsorten eine gelungenere Pr\u00e4sentation der Fotografien zu sehen sein wird. Eine Pr\u00e4sentationform, die allen Rubriken ihren Platz und auch Themen, wie die Rettung von Orang-Utans in den Regenw\u00e4ldern von Sumatra oder die Synchronschwimmer aus Schweden f\u00fcr sich sprechen l\u00e4sst. Denn diese Informationen treten nicht nur in der World Press Photo Ausstellung in den Hintergrund, sondern gehen auch meistens in der Nachrichtenflut des Alltags unter. Sollten wir diesen Momenten, die auch unser Leben bestimmen, dann nicht gerade bei solch einer Ausstellung ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Vor allem sollten wir sie nicht mit dem Krieg konkurrieren lassen, der unsere Sinne \u00fcberfordert und keinen Platz mehr f\u00fcr andere Themen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auf diesen Grenzgang machte schon Walter Benjamin in seiner medienkritischen Schrift \u201eDas Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\u201c aufmerksam. F\u00fcr weitere Informationen siehe Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, in: Ders.: Illuminationen, S. 136-169, hier: 168f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Brian O\u2019Doherty \u00fcber den White Cube: Brian O\u2019Doherty (1996): In der wei\u00dfen Zelle. Inside the White Cube\u201c Berlin: Merve.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>World Press Photo 2016<br \/>\n03. Juni \u2013 26. Juni 2016<\/p>\n<p>Willy-Brandt-Haus Berlin<br \/>\nWilhelmstra\u00dfe 140<br \/>\n10963 Berlin<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.worldpressphoto.org\/collection\/photo\/2016\">www.worldpressphoto.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. 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Im Keller der Alten M\u00fcnze in Berlin hat sich seit einigen Wochen ein besonderer Ausstellungsraum gegr\u00fcndet, der das Wabern des Kapitals aufzeigt und somit eine Sprache f\u00fcr das findet, was oft unsichtbar gegenw\u00e4rtige Lebenswege bestimmt. Eine Bewegung zwischen Herausforderung und Selbstzerst\u00f6rung.<\/em><\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Im Treppenhaus der Alten M\u00fcnze werden die Kopfh\u00f6rer aufgesetzt. Es gibt keine Wahltasten \u2013 die Entscheidungen sind programmiert. Durch die eigene Bewegung werden unbemerkt die Kapitel des begehbaren H\u00f6rspiels ausgel\u00f6st. Der damit einhergehende Kontrollverlust wird bereits auf den Treppen hinab in den Keller durch Fahrstuhlmusik initiiert, die ein Verwirrspiel mit Etagenziffern treibt.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Der zentrale Raum, von dem aus man sich durch die verwinkelten G\u00e4nge und Nischen unterirdisch fortbewegt, ist eigentlich leer. Nur einige wei\u00dfe Monobloc-St\u00fchle stehen dort, verfremdet durch Kufen, die vorgeben sie zu angenehmen Schaukelst\u00fchlen zu wandeln. Unm\u00f6glich aber die Vorstellung sich in diesem Moment niederzulassen, denn in den Ohren t\u00f6nt eine sonore M\u00e4nnerstimme. Der sinnbildliche \u201ekleine Mann im Ohr\u201c stellt Fragen, \u00fcber die vielleicht schon einmal nachgedacht wurde, die aber niemals h\u00f6rbar ausgesprochen oder direkt an einen adressiert wurden:<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><em>Halten Sie sich f\u00fcr attraktiv?<\/em><em><br \/><\/em><em>Wenn ja, warum?<\/em><em><br \/><\/em><em>Wie viel Zeit verbringen Sie am Tag damit, sich \u00fcber Geldangelegenheiten zu \u00e4rgern?<\/em><em><br \/><\/em><em>Wie oft f\u00fchlen Sie sich von etwas verletzt?<\/em><em><br \/><\/em><em>Waren Sie schon einmal in therapeutischer Behandlung?<\/em><em><br \/><\/em><em>Sind Sie eine F\u00fchrungskraft?<\/em><em><br \/><\/em><em>Haben Sie sich jemals lebendig oder \u201aalive\u2019 gef\u00fchlt?<\/em><em><br \/><\/em><em>Ist Ihre Arbeit es wert bezahlt zu werden?<\/em><em><br \/><\/em><em>Ist es Ihnen wichtig in einer Liebesbeziehung \u00fcber politische Themen zu sprechen?<\/em><\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Hinsetzen w\u00fcrde bedeuten sich auszusetzen. Durch den fehlenden Dialog, also keiner M\u00f6glichkeit zur Antwort, zur Diskussion oder Rechtfertigung, schwirren die Fragen umso st\u00e4rker und bleiben haften.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Es gibt gro\u00dfe R\u00e4ume und kleine Nischen. Eine davon zeigt hinter Plexiglas einen Lichtkegel und im Ohr erklingt die Zerrissenheit von einem, der sich entscheiden muss; von einem, der etwas nicht tun will; von einem, der z\u00f6gert?<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><em>I can not. Ich kann nicht. I can not.<\/em><\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Assoziationen geraten ins Taumeln. Ein paar Meter weiter steckt man seinen Kopf in einen k\u00fchlen Raum, visiert eine Kamerafahrt \u00fcber Tiefk\u00fchltruhen an und riecht beinah die gefrorenen Tiefk\u00fchlpizzen, die Massen an Konsum, dessen Lebensdauer k\u00fcnstlich bestimmt wird.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">An einer Wand versammeln sich Zettel mit Aufgaben und Erledigungen, W\u00fcnschen und Ratschl\u00e4gen. Es muss die Familie bedacht werden; die Steuererkl\u00e4rung wird vor sich hingeschoben, aber nur weil man nicht wei\u00df, wie sie gemacht wird; eine Regelm\u00e4\u00dfigkeit im Alltag muss hergestellt werden, sie existiert nicht einfach so; Verh\u00fctung muss organisiert werden; Schlaf und Gef\u00fchlsbestrebungen m\u00fcssen kontrolliert und angemessen sein. Aber woran messen sich die VerfasserInnen? Woran messen wir uns? Die Regeln und Regulierungen des eigenen Selbst im Kapitalismus greifen auf den privaten Raum ein und ordnen sich an einem Ma\u00df, das sich als \u201enormales\u201c Sein definiert. So wird die inflation\u00e4r gebrauchte \u201eto-do Liste\u201c oder auch die \u201edeadline\u201c zu Instrumenten der eigenen Selbstbeschleunigung und als lesbarer Misserfolg zum Druckmittel. Die Masse der Listen ist daf\u00fcr ein geeignetes Bild, das die zerst\u00f6rerische Gestalt der Aufteilung des Alltagslebens demaskiert.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Andere R\u00e4ume stellen allgemeine Aspekte von Konsumg\u00fctern oder medialer Werbung dar. Es gibt reale Werbefilme und nachgestellte Werbeszenarien, die oftmals Optimierung als Motor des Kapitalismus verdeutlichen. Der psychische Druck und die Ungleichheit, die dadurch zwischen Menschen entstehen, werden in Form einer Bewerbungssituation durchlebt.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Eine Frauenstimme, die in den Bann zieht, klingt mild, spricht genau und beruhigend \u00fcber den Freien Markt, in dem man sich befindet. Die Freie Marktwirtschaft, sonst ein gedankliches Modell, wird hier zum begehbaren Raum. Ges\u00e4umt von Betons\u00e4ulen und einer Treppe, die vor einer Mauer endet, stehen vereinzelt Plastikzelte, in Form von H\u00fctten. Sie sind beleuchtet und ihr gr\u00fcnes Schimmern setzt sich chemisch explosiv vom grauen Beton ab. Alles wird zur Ware im Freien Markt \u2013 auch der Mensch, sinniert die Stimme weiter. Diese k\u00f6rperlosen Stimmen ver\u00e4ndern die Vorstellungskraft und reizen die Neugier. Ein Widerstand aus Plastikvorh\u00e4ngen muss vom K\u00f6rper weggeschoben werden, um weiter ins Innere eines anderen Raumes zu gelangen. Modriger Geruch sticht in die Nase, dumpfe elektronische Musik, die hier jegliche K\u00fcnstlichkeit verliert. Nebel schwirrt und ver\u00e4ndert die Sehgewohnheit im flackernden Licht. Nach einer Weile macht die Orientierungslosigkeit mehr Freude als Angst, man kann sich in den Raumkapseln fallen lassen. Im Nebel taucht eine weitere Plastikbehausung auf, die jetzt vertraut vorkommt. Dort sch\u00fctzt man sich im nun Gewohnten und bekommt eine Geschichte zu h\u00f6ren. Mit einer Tierfabel wird Fremdheit verbildlicht \u2013 Fiktion und Realismus vermengen sich.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Ausstellen bedeutet immer auch Entscheidungen zu treffen.\u00a0<em>Spectre of Capital<\/em>\u00a0versucht sich darin Form und Inhalt des Ausstellungskonzepts zu enthierarchisieren. Als Mittel dazu dient der Audioguide. In gr\u00f6\u00dferen Kunsthallen wird er oft extern erstellt und muss daher h\u00e4ufiger als technisches Spielzeug herhalten, das nicht mit der kuratorischen Idee harmoniert. Das Kollektiv um den fiktiven Charakter Cherry Z. Guggenheim schafft es eine neue Form der Tonaufnahme zu entwickeln, die vom didaktischen Beiwerk zur eigentlichen Ausstellungssph\u00e4re wird. Wenn die Ausstellung inhaltlich daran ankn\u00fcpft, wie Sinneswahrnehmungen im Kapitalismus verk\u00fcmmern, wird deren Bedeutung durch die auditive Begleitung wieder hervorgebracht. Klang, Sprache, Seheindr\u00fccke, Ger\u00fcche und sogar Geschmack ergeben eine sensible Mehrstimmigkeit, die mit Jacques Ranci\u00e8re gedacht, eine politische \u00c4sthetik formt, aus der eine neue \u201eLandschaft des Sichtbaren\u201c resultieren kann. Die Raumatmosph\u00e4re wird erst durch diese subjektiven Eindr\u00fccke geformt und darf somit f\u00fcr alle BesucherInnen unterschiedlich gedeutet werden. Daraus resultiert ein Prozess der Subjektivierung, in dem es nicht mehr darum geht, dass das Subjekt durch die Gesellschaft hervorgebracht wird und diesem unm\u00fcndigen Zustand verhaftet ist, sondern dass es eine Stimme finden muss, um sich zu artikulieren. Die direkte Adressierung an die BesucherInnen beansprucht die eigene Imagination. Es findet eine Aktivierung statt, die ein Nachdenken \u00fcber das eigene Verh\u00e4ltnis zwischen K\u00f6rper und Gesellschaft und somit zwischen Identifikation und Des-Identifikation ansto\u00dfen kann.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Inhaltlich bleiben auch einige Entscheidungen zu hinterfragen. Zum einen ist es schade, dass kein Versuch unternommen wird transnationale Aspekte des globalen Kapitalflusses zu verarbeiten oder Ideen aufgegriffen werden, die nach Potenzialen in Dynamiken des Zahlungsverkehrs fragen. Zum anderen entwickelt sich das Gef\u00fchl, dass die inhaltlichen Argumente aus sehr homogenen Blicken entstanden sind. Dadurch scheint der Zugang zu dieser Ausstellung dem Mikrokosmos einer bestimmten Gruppe leichter zu fallen als anderen. Die Wirkung kann au\u00dferhalb dieser dann auch problematische Gef\u00fchle entwickeln: etwa \u00dcberforderung oder Entmutigung.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Welche Spuren bleiben von der Ausstellung, die bereits am vergangenen Freitag, nach zwei Wochen, wieder ihre T\u00fcren geschlossen hat? Tats\u00e4chlich erinnern nicht nur die Raumtemperaturen an Harald Szeemann, der einmal seine kuratorische Vision eines Ausstellungsraumes als \u201eGefrierort der Prozesse\u201c beschrieb. Verbildlichte gefrorene Zeit suggeriert die Ausstellung auch dadurch, dass die R\u00e4ume ein eigenes Zeitempfinden entwickeln. Es ergeben sich Momente des Aussetzens und der Hingabe. Diese Kombination erscheint als ein \u00e4u\u00dferst gelungener Vorschlag f\u00fcr neue Ausstellungsmethoden.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Derzeit werden in Berlin h\u00e4ufig in aufw\u00e4ndigen, teuren Podiumsdiskussionen redundante Fragen zu den Museen der Zukunft diskutiert (z.B. 2.5. Zukunft der Museen, Akademie der K\u00fcnste Berlin; 11.-12.5.17 Rethinking Museums Politically, TU Berlin). Den InstitutionsdirektorInnen und PolitikerInnen sei empfohlen ihre wohlig warmen Hallen zu verlassen und sich umzuschauen: Neue Ideen f\u00fcr Ausstellungsr\u00e4ume der Zukunft entstehen an anderen Orten.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Geht man die Treppen des Kellers wieder hinauf, kann man sich durchaus zuk\u00fcnftige Gespenster eines nomadischen Cherry Z. Guggenheim Museums imaginieren, die\u00a0<a href=\\\"http:\/\/spectreofcapital.com\/\\\"><em>Spectre of Capital<\/em>\u00a0<\/a>in Bewegung gesetzt haben wird.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><strong>Zum Nachlesen:<\/strong><\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Harald Szeemann,\u00a0<em>Zeitlos auf Zeit. Das Museum der Obsessionen.\u00a0<\/em>Regensburg 1994.<br \/><\/span><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Jacques Ranci\u00e8re,\u00a0<em>Der emanzipierte Zuschauer.\u00a0<\/em>Wien 2009.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 8,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Spectre of Capital<br \/>Ein Cherry Z. Guggenheim Museum<br \/>21.04.\u201304.05.2017<br \/>Alte M\u00fcnze Berlin<br \/>Molkenmarkt 2<br \/>10179 Berlin<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\"><a class=\\\" extern\\\" title=\\\"link (\u00d6ffnet in neuem Fenster)\\\" rel=\\\"noopener\\\" href=\\\"http:\/\/spectreofcapital.com\/\\\" target=\\\"_blank\\\">http:\/\/spectreofcapital.com\/<\/a><\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 9,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 5,\r\n      \"relid\": 621,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7ChHw-eS","jetpack-related-posts":[{"id":331,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/","url_meta":{"origin":922,"position":0},"title":"World Press Photo 2016, Willy-Brandt-Haus Berlin","author":"Die Redaktion","date":"3. 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