{"id":962,"date":"2016-07-03T09:22:06","date_gmt":"2016-07-03T07:22:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/couleurs-desert-2-2\/"},"modified":"2025-07-17T11:26:55","modified_gmt":"2025-07-17T09:26:55","slug":"berlin-biennale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/berlin-biennale\/","title":{"rendered":"9. Berlin Biennale: The Present in Drag"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 3226px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-332\" data-attachment-id=\"332\" data-permalink=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/weitzel_white_cube_2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=3216%2C2448&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"3216,2448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;FinePix S8000fd&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1464962608&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.011764705882353&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"weitzel_white_cube_2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=150%2C114&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?fit=1024%2C779&amp;ssl=1\" class=\"size-full wp-image-332\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=3216%2C2448&#038;ssl=1\" alt=\"World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin\" width=\"3216\" height=\"2448\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3216&amp;ssl=1 3216w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=300%2C228&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=1024%2C779&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=973%2C741&amp;ssl=1 973w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?resize=508%2C387&amp;ssl=1 508w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/weitzel_white_cube_2.jpg?w=3000&amp;ssl=1 3000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">World Press Ausstellung 2016 im Willy-Brandt-Haus Berlin<\/p><\/div>\n<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. Juni die Gewinner des diesj\u00e4hrigen Presse Awards im Willy-Brandt-Haus in Berlin anschauen m\u00f6chte, sollte sich dar\u00fcber im Klaren sein. Das was tagt\u00e4glich \u00fcber die unterschiedlichsten Informationskan\u00e4le f\u00fcr einen kurzen Moment unsere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt, ger\u00e4t nicht einfach in Vergessenheit, sondern zeigt sich bei der World Press Ausstellung in kuratiertem Gewand und vor allem in geballter Form.<\/p>\n<p>Die sonst stark verstreuten Bildbotschaften werden hier im zweiten Stock der SPD Parteizentrale im White Cube pr\u00e4sentiert. Auf den kargen wei\u00dfen W\u00e4nden, deren Anordnung und Aufteilung im Raum jeglichem \u00e4sthetischen und gestalterischen Empfinden entbehrt, h\u00e4ngen, in acht verschiedene Kategorien aufgeteilt, die gro\u00dfformatigen Fotografien. In beinahe allen Rubriken sind Fotos von gefl\u00fcchteten, verwundeten oder toten Menschen vertreten. Polizeigewalt in den USA, Bandenkriminalit\u00e4t in Honduras, B\u00fcrgerkrieg im Sudan, \u00fcberf\u00fcllte Fl\u00fcchtlingsboote. Und das Thema Nummer eins: Der Syrienkrieg.<\/p>\n<p>Brennende Autos, zerst\u00f6rte H\u00e4user, komplett zerbombte Stra\u00dfenz\u00fcge. Alles ist Schutt und Asche, nichts scheint mehr an seinem Ort zu sein. Zwischen den Ruinen erkennt man schemenhaft eine einsame Person am Ende der H\u00e4userflucht. Nebel &#8211; verzweifelte Gesichter versuchen mit letzter Kraft verwundete Menschen aus der Gefahrenzone zu tragen \u2013 vielleicht sind sie schon l\u00e4ngst tot. Der Blick auf eine Stadt am Abend. Qualm steigt auf. Ist es die untergehende Sonne, oder eine eingeschlagene Bombe, die den Horizont erhellt, w\u00e4hrend der sternenklare Himmel unscheinbar und teilnahmslos dar\u00fcber h\u00e4ngt? Die Bilder des Fotografen Sameer al Doumy zeigen alle einen kurzen Moment w\u00e4hrend des mittlerweile f\u00fcnfj\u00e4hrigen Krieges in Syrien, hier in Douma im S\u00fcdosten des Landes. Die Momente, die hier festgehalten wurden, stellen den Krieg und seine zerst\u00f6rerische Macht in n\u00fcchterner Klarheit aus. Manchmal wirken die Szenen fast wie arrangierte Settings des Kunstfotografen Jeff Wall, der bewusst mit der Unsicherheit des Authentizit\u00e4tsgehalts von Pressefotografien und insbesondere Kriegsfotografien spielt. Hier verschwimmen die Gattungsgrenzen von Presse-und Kunstfotografie auf eindrucksvolle Weise. So liegt den Aufnahmen des aus Douma stammenden al Doumy, eine bestimmte Botschaft zu Grunde, die auf perverse Weise den Wahnsinn und gleichzeitig die \u00c4sthetik des Krieges herausstellt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Weil ein Mensch mit westeurop\u00e4ischem Hintergrund sich jedoch meist keine Vorstellung dar\u00fcber machen kann, was er da vor sich sieht, stehen wir wie unbeteiligte Beobachter am anderen Ende der Welt und k\u00f6nnen lediglich eine \u201eVerschiebung vom dokumentarischen Sehen zum dokumentarischen F\u00fchlen\u201c wahrnehmen. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Ein Gef\u00fchl der Empathie aber auch der Hilflosigkeit wird evoziert.<\/p>\n<p>Auch die Fotografien von Abd Doumany reihen sich in dieses Gef\u00fchl der Machtlosigkeit ein. Wie in der Pressefotografie \u00fcblich, stehen neben allen ausgestellten Abbildern kurze begleitende Texte mit Informationen zur Entstehung, zum Ort und Datum, die das Bild in einen konkreten Kontext einbinden und eine Art Zeugnis- oder Beweisfunktion innehaben. Doch genau genommen ben\u00f6tigen diese Motive keine Beschriftung oder Erkl\u00e4rung. Der Mann, der den leblosen, toten, blut\u00fcberstr\u00f6mten K\u00f6rper seiner Tochter auf dem Scho\u00df liegen hat und sie mit einem fragenden Blick anschaut, als ob er nicht begreift, was da vor sich geht &#8211; dieses Bild spricht f\u00fcr sich, es bedarf keines Nachweises. In ihm spricht der Wahnsinn des Krieges auf so eindringliche und ersch\u00fctternde Weise, dass das betretende Schweigen im Ausstellungsraum fast schon zu einer Beklemmung wird. Und vielleicht ist genau deshalb der Beweis, dass es sich um authentische Abbilder des Syrienkrieges handelt, nicht notwendig. Diese Fotos scheinen uns eher wie ein Mahnmal zu sein, welches daran erinnern m\u00f6chte, dass der Krieg eine Kraft besitzt, die der Mensch nicht begreifen kann.<\/p>\n<p>Ist es also eine reale oder konstruierte Wirklichkeit, die von den dokumentarischen Bildern erzeugt wird? Glauben wir der Filmemacherin Hito Steyerl, dann ist jede scheinbare Realit\u00e4t in solchen Fotos ein Konstrukt. \u201eDie dokumentarische Form bildet demnach nicht die Realit\u00e4t ab, sondern ihren eignen Willen zur Macht.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Doch welche Macht geht von diesen Fotografien aus? Die Fotografien haben alle den Anspruch, ein m\u00f6glichst authentisches Abbild der Wirklichkeit ins Licht zu setzen. Dabei wird dem Fotografen die Rolle eines Zeugen zugeschrieben. Doch bei genauerer Betrachtung sind auch Pressefotografien nichts anderes als Moment-Inszenierungen. Es werden Wirklichkeitsbilder konstruiert, die auf komprimierte Weise einen komplexen Sachverhalt, in diesem Fall den Krieg in Syrien, in einer Fotografie f\u00fcr die Welt zug\u00e4nglich machen. Sie sollen ein Gef\u00fchl transportieren, welches uns die Grausamkeit des Krieges erahnen l\u00e4sst. Durch das subjektive Auge der Kamera wird ein Bild hervorgebracht, welches die scheinbare Realit\u00e4t von Millionen von Menschen auf die Bildschirme der Nachrichtensender, in die Foren der globalen Social-Media-Communities und auf die wei\u00dfen, kargen W\u00e4nde des Willy-Brandt-Hauses bringt.<\/p>\n<p>Brian O\u2019Doherty h\u00e4tte die H\u00e4ngung in White Cube Manier der 20er Jahre wahrscheinlich mit einem sterilen Krankenhausflur verglichen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Und angesichts der ungl\u00fccklichen Anordnung der hochwertigen Pressefotos w\u00e4re dieser Vergleich auch angemessen. Ohne jegliche Konzeptualisierung wird auf der einen Seite \u2013 wie eben beschrieben \u2013 der Krieg in allen seinen Facetten gezeigt und an der gegen\u00fcberliegenden Fensterfront h\u00e4ngen wie zum Trotz Sport- und Naturfotografien. Die schwarz-wei\u00dfen Unterwasserbilder von Anuar Patjane Floriuk zeigen eine Tauchercrew um einen riesigen Wal schwimmend. Ein imposantes Bild. Auf den Aufnahmen von Christian Ziegler zeigt sich die Natur von ihrer kuriosesten Seite. Farbenfrohe Cham\u00e4leons in Nahaufnahme. Der Anblick der traumatisierenden Kriegsabbildungen scheint diese Themen jedoch zwangsl\u00e4ufig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen \u2013 so, als w\u00e4ren es belanglose Angelegenheiten, die in der World Press auch noch irgendwo untergebracht werden mussten.<\/p>\n<p>Hier liegt die T\u00fccke der Ausstellungskonzeption. Anstatt die Kategorien f\u00fcr sich sprechen zu lassen, scheinen sie miteinander zu konkurrieren. Zumindest in der konkreten Ausstellungssituation im Willy-Brandt-Haus. Denn die Wanderausstellung wird in insgesamt 45 L\u00e4ndern gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass an den anderen Ausstellungsorten eine gelungenere Pr\u00e4sentation der Fotografien zu sehen sein wird. Eine Pr\u00e4sentationform, die allen Rubriken ihren Platz und auch Themen, wie die Rettung von Orang-Utans in den Regenw\u00e4ldern von Sumatra oder die Synchronschwimmer aus Schweden f\u00fcr sich sprechen l\u00e4sst. Denn diese Informationen treten nicht nur in der World Press Photo Ausstellung in den Hintergrund, sondern gehen auch meistens in der Nachrichtenflut des Alltags unter. Sollten wir diesen Momenten, die auch unser Leben bestimmen, dann nicht gerade bei solch einer Ausstellung ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Vor allem sollten wir sie nicht mit dem Krieg konkurrieren lassen, der unsere Sinne \u00fcberfordert und keinen Platz mehr f\u00fcr andere Themen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auf diesen Grenzgang machte schon Walter Benjamin in seiner medienkritischen Schrift \u201eDas Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit\u201c aufmerksam. F\u00fcr weitere Informationen siehe Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, in: Ders.: Illuminationen, S. 136-169, hier: 168f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hito Steyerl (2008): Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismen im Kunstfeld, Wien: Turia + Kant, S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Brian O\u2019Doherty \u00fcber den White Cube: Brian O\u2019Doherty (1996): In der wei\u00dfen Zelle. Inside the White Cube\u201c Berlin: Merve.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>World Press Photo 2016<br \/>\n03. Juni \u2013 26. Juni 2016<\/p>\n<p>Willy-Brandt-Haus Berlin<br \/>\nWilhelmstra\u00dfe 140<br \/>\n10963 Berlin<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.worldpressphoto.org\/collection\/photo\/2016\">www.worldpressphoto.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Gegenwart scheint vor allem eines zu sein: gepr\u00e4gt von Krieg, Zerst\u00f6rung, Flucht, Tod und Trauer. Der weltweit gr\u00f6\u00dfte und international anerkannte Wettbewerb f\u00fcr Pressefotografie zeigt dieses unverbl\u00fcmte Abbild unserer Zeit auf sehr eindringliche und radikale Weise. Wer sich noch bis zum 26. 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Gegen eine Dunstschicht sozialer Unwirklichkeit?<\/span><\/h2>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 0,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 620,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><em>9. Berlin Biennale: The Present in Drag<\/em><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 1,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 7,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"text-align: left;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Alisha Danscher<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 2,\r\n      \"col\": 3,\r\n      \"colspan\": 13,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 3,\r\n      \"relid\": 6,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Inmitten einer Tartan-Laufbahn, die von sp\u00e4rlichen Sandhaufen umgeben ist, steht eine in moderner arabischer Mode gekleidete Frauenfigur und gibt einem kleinen Jungen ein Quantum Touch: \u201eYou are the Future\u201c. Eine strenge, weibliche Lautsprecherstimme erkl\u00e4rt in der Installation <em>Positive Pathways<\/em> des K\u00fcnstlerkollektivs GCC (Gulf Cooperation Council) diese Geste vermittle ,,Victory, triumph and I love you\u201c. Die Bewegung steht im Kontext einer affirmativen Pseudowissenschaft, die sich mit in der Golfregion entstehenden Selbstoptimierungsstrategien befasst. Die Installation bezieht sich nicht nur \u00fcber die beiden Figuren auf den Appell zu einer bejahenden Lebenshaltung, sondern die Optimierungstechniken des Selbst werden auch \u00fcber die Laufbahn, die an die \\\"weitverbreiteten, ausgewiesenen Laufstrecken in den Golfst\u00e4dten\\\"<a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/319\/#_ftn1\\\">[1]<\/a> erinnern soll, thematisiert. Die mulitmediale Arbeit wird in der European School of Managment and Technology (ESMT) \u2013 im ehemaligen Staatsratsgeb\u00e4ude der DDR am Schlo\u00dfplatz \u2013 auf der diesj\u00e4hrigen 9. Berlin Biennale <em>The Present in Drag<\/em> ausgestellt.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 12,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 5,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/BB9_GCC_installation_view_07.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 3,\r\n      \"col\": 13,\r\n      \"colspan\": 7,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 0,\r\n      \"relid\": 984,\r\n      \"attid\": 321,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/BB9_GCC_installation_view_07.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 3543,\r\n      \"h\": 2362,\r\n      \"ar\": 0.6666666666666666,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Das Kuratoren-Kollektiv DIS hat das Kunstfestival an den \u00f6konomischen, sozialen und kulturellen Ballungszentren der Stadt platziert. So sollen diese Orte der Stadt als R\u00e4ume der Ausstellung mit ihren symbolische Ordnungen, die Agenda der Biennale transportieren:<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><em>,,Die 9. Berlin Biennale f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst will die digitalen Konditionen und Paradoxien greifbar machen, die die Welt (\u2026) pr\u00e4gen: das Virtuelle als das Wirkliche, Nationen als Marken, Menschen als Daten, Kultur als Kapital, Wellness als Politik, Gl\u00fcck als Bruttoinlandsprodukt und so weiter. Sie wird daf\u00fcr an verschiedenen Orten, die immer auch einen Hauch von der ,,Paradessenz\u201c (Paradox + Essenz) unserer Zeit verstr\u00f6men, Gestalt annehmen (\u2026)\u201c<a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/319\/#_ftn2\\\">[2]<\/a><\/em><\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Es l\u00e4sst sich viel spekulieren \u00fcber diesen hybriden Slang aus Marketing-Sprache und Gegenwartsdiagnose. Fest steht, dass das Kollektiv DIS die institutionellen Orte f\u00fcr ihren Slogan bewusst nicht an den R\u00e4ndern der Stadt positioniert haben: 1998 entschieden sich die Kurator*innen f\u00fcr das KW Institute for Contemporary Art als Pionierst\u00e4tte f\u00fcr die Biennale. In der ESMT werden heute in gro\u00dfen Hallen zuk\u00fcnftige F\u00fchrungskr\u00e4fte und Global Player ausgebildet; die noch junge Feuerle Collection in einem ehemaligen Telekommunikationsbunker repr\u00e4sentiert die Instrumentalisierung fremder R\u00e4ume durch private Sammler. Das Ausflugsschiff Blue Star passiert in einer zweist\u00fcndigen Fahrt touristische Epizentren der Stadt: Berliner Museumsinsel und Regierungsviertel. All diese Orte seien also Formen f\u00fcr das durch den Neologismus der\u00a0<em>Paradessenz\u00a0<\/em>beschriebene Ph\u00e4nomen. Doch was bedeutet das?<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Das Leitmotiv der Biennale &gt;&gt;The Present in Drag&lt;&lt; beschreibt eine verkleidete Gegenwart, eine Gegenwart der Umkehrung und der Paradoxien; eine Post-Gegenwart:<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">,,In diesem Zeitalter totaler Spekulationen erkennst du nicht einmal mehr eine Gegenwart, von der aus sich eine Zukunft denken w\u00fcrde.\u201c<em>,\u00a0<\/em>hei\u00dft es auf einer Tafel im Foyer der Akademie der K\u00fcnste. Die Gegenwart antizipiert eine Zukunft als deren eigene Vergangenheit, sie nimmt die Zukunft vorweg und bringt sich selbst zum Verschwinden. Es gibt keine lineare Zeitstruktur; Gegenwart und Zukunft werden ununterscheidbar. Das bedeutet Post-Gegenwart. Diese Zeit-Diagnose passt zu der Vorstellung eines beliebigen Raumes, die der Literaturwissenschaftler Joseph Vogl in einem Aufsatz zur st\u00e4dtischen Topographie<a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/319\/#_ftn3\\\">[3]<\/a>\u00a0beschreibt:<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><em>,,Schlie\u00dflich ist dieser Raum auch nicht im Zusammenhang mit einer chronologischen Ordnung darstellbar. Er besteht aus zusammenhangslosen Stellen und Orten, die weder durch eine zeitliche Sukzession noch durch eine narrative Abfolge aneinandergereiht werden. Mit diesem r\u00e4umlichen Gef\u00fcge l\u00f6st sich eine motivierte und lineare Anordnung von Vorher und Nachher auf, es gibt keinen Vektor der Zeit, der hier eine Linie von Vergangenem \u00fcber die Gegenwart bis in das K\u00fcnftigste hineinzieht. Man hat es vielmehr mit einer stillstehenden, besser noch: leeren Zeit ohne Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zu tun, die all das enth\u00e4lt, was sich ereignet hat oder ereignen wird, aber im Augenblick nicht, nicht mehr oder noch nicht geschieht.\u201c<a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/319\/#_ftn4\\\">[4]<\/a><\/em><\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Vogl erkl\u00e4rt, dass mit der Entstehung der Statistik die Stadt zu einem epistemologischen Datenraum geworden sei, in dem Ereignisse und nicht eintretende Ereignisse nur noch in Wahrscheinlichkeiten wahrgenommen werden. Die Entwicklung moderner Gro\u00dfst\u00e4dte produziere, so Vogl, diesen beliebigen Raum. Es entstehe ein fragmentiertes Wahrnehmungsgef\u00fcge, das keine koh\u00e4rente Narration aus den Ereignissen forme, sondern im Modus des Unwirklichen bleibe. Die Stadt werde zu einem M\u00f6glichkeitsraum, in dem wirkliche Vorf\u00e4lle immer von der Option ihres Nicht-Eintretens begleitet sind und bringe somit eine\u00a0<em>konstitutive Zweideutigkeit<\/em>\u00a0hervor. Durch die Verdichtung von m\u00f6glichen und virtuellen Ereignissen entstehe damit eine\u00a0<em>Dunstschicht sozialer Unwirklichkeit:\u00a0,,Es wird sich hier mit Sicherheit nichts oder etwas oder dieses oder jenes ereignen.\u201c<\/em><a name=\\\"_ftnref5\\\"><\/a><a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/319\/#_ftn5\\\">[5]<\/a><\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Mit ihrer Platzierung an den\u00a0<em>neoliberalen<\/em>\u00a0Orten der Stadt und deren Zuschreibung des Paradoxen thematisiert die Biennale die M\u00f6glichkeit, aus ihrer eigenen cleanen Oberfl\u00e4che und derjenigen ihrer Austragungsorte etwas Anderes als Einheit herauszulesen. Das Virtuelle sei heute das Wirkliche, hei\u00dft es, der von Vogl beschriebene Datenraum wird damit sichtbar und virtuelle Ereignisse werden real.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Man k\u00f6nnte meinen, dass die Biennale gerade versucht, durch die Affirmation der sich in unserer Zeit zuspitzenden Doppeldeutigkeit von virtuellem und realem Raum mit einer Vielzahl an Anschlussm\u00f6glichkeiten \u2013 den sie eben auch \u00fcber ihre Austragungsorte reflektiert \u2013 die Paradoxien der Gegenwart als soziale Wirklichkeit anzuerkennen. Erst mit dieser Bestandsaufnahme lie\u00dfen sich dann neue Fluchtlinien \u2013 ,,Positive Pathways\u201c- im Zeitalter der Daten denken, so k\u00f6nnte ein Argument lauten.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 4,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 405,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Die Kurator*innen sind in dieser Arbeit konsequent: Sie w\u00e4hlten prim\u00e4r junge k\u00fcnstlerische Positionen, die hei\u00dfe Themen der digitalen Jetzt-Zeit bearbeiten und kuratieren mit einer glatten Unternehmens\u00e4sthetik. Paradigmatisch ist damit auch die konzeptionelle Arbeit &gt;&gt;New Eelam&lt;&lt; des K\u00fcnstlers Christopher Kulendran Thomas im ersten Stock der Akademie der K\u00fcnste. Er installierte ein durchdesigntes Wohnzimmer, in dem man sich einen Werbefilm \u00fcber die Utopie, \u00fcberall zuhause zu sein, ansehen kann.\u00a0<em>New Eelam<\/em>\u00a0wirbt f\u00fcr flexibles Wohnen globaler Weltb\u00fcrger, mit der M\u00f6glichkeit, schicke Wohnungen an allen Orten der Welt zu sharen bzw. zu\u00a0<em>streamen<\/em>. Damit l\u00e4sst Kulendran Thomas nicht nur die Grenzen zwischen Kunst und unternehmerischer Marke verschwimmen, sondern stellt die Frage nach einer staaten- und grenzenlosen Zukunft zur Disposition. Dabei unterschl\u00e4gt er aber das Unbehagen und die Gefahr einer (transzendentalen) Obdachlosigkeit, die man sich durch die M\u00f6glichkeit eines r\u00e4umlich ungebundenen Zuhauses miteinkauft.<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 5,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 10,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 858,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"img\",\r\n      \"cont\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/BB9_Christopher_Kulendran_Thomas_01.jpg\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 5,\r\n      \"col\": 12,\r\n      \"colspan\": 8,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 1372,\r\n      \"attid\": 320,\r\n      \"sizes\": {\r\n        \"full\": \"\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/BB9_Christopher_Kulendran_Thomas_01.jpg\"\r\n      },\r\n      \"w\": 2362,\r\n      \"h\": 1574,\r\n      \"ar\": 0.6663844199830652,\r\n      \"alt\": \"\",\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\">Und so schafft die 9. Biennale <em>The Future in Drag<\/em> vielerorts trotz ihrer treffenden und schlagfertigen Bestandsaufnahme wenig anschlussf\u00e4hige M\u00f6glichkeiten zu denken; sie f\u00fchlt sich geschlossen an. Es bleibt trotz aller Faszination und auch Kritik ein schales Gef\u00fchl. Denn die rissigen und paradoxen Potentiale der Gegenwart und Zukunft werden nicht ausgesch\u00f6pft. Und mag man auch argumentieren, dass diese Affirmation gerade subversiv ist, man f\u00fchlt sich nach dem Besuch dieser Orte kalt und entr\u00fcckt. Die Biennale geht in ihrer k\u00fchlen Geschlossenheit zu weit und damit nicht weit genug. Es bleiben nur erste Vorschl\u00e4ge, wie es sich in dieser Post-Gegenwart leben l\u00e4sst. Doch die Dunstschicht sozialer Unwirklichkeit, sie verfl\u00fcchtigt sich mit der Intervention der k\u00fcnstlerischen Arbeiten an den globalen Orten der Stadt nur selten.<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\">\u00a0<\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/319\/#_ftnref1\\\">[1]<\/a>\u00a0Siehe http:\/\/bb9.berlinbiennale.de\/de\/participants\/gcc\/<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/319\/#_ftnref2\\\">[2]<\/a>\u00a0Siehe Beiheft der BB9<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/319\/#_ftnref3\\\">[3]<\/a>Joseph Vogl, Beliebige R\u00e4ume \u2013 Zur Mikropolitik st\u00e4dtischer Topograpie, Thesis, Wissenschaftliche Zeitschrift der Bauhaus-Universit\u00e4t Weimar, (2003) Heft 3<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/319\/#_ftnref4\\\">[4]<\/a>Vogl, Beliebige R\u00e4ume, S. 42<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 20px;\\\"><a name=\\\"_ftn5\\\"><\/a><a href=\\\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/319\/#_ftnref5\\\">[5]<\/a>Vogl, S. 40<\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 6,\r\n      \"col\": 1,\r\n      \"colspan\": 18,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 1,\r\n      \"relid\": 1311,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    },\r\n    {\r\n      \"type\": \"text\",\r\n      \"cont\": \"<p><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">9. Berlin Biennale <\/span><em><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">The Present in Drag<br \/><\/span><\/em><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">June 4 - September 18, 2016<\/span><em><span style=\\\"font-size: 15px;\\\"><br \/><\/span><\/em><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Akademie der K\u00fcnste<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Pariser Platz 4<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">10117 Berlin<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">ESMT European School of Management and Technology<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Schlossplatz 1<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">10178 Berlin<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">The Feuerle Collection<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Hallesches Ufer 70<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">10963 Berlin<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">KW Institute for Contemporary Art<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">Auguststra\u00dfe 69<\/span><br \/><span style=\\\"font-size: 15px;\\\">10117 Berlin<\/span><\/p><p style=\\\"line-height: 1;\\\"><span style=\\\"font-size: 15px;\\\"><a href=\\\"http:\/\/www.berlinbiennale.de\/\\\">www.berlinbiennale.de<\/a><\/span><\/p>\",\r\n      \"align\": \"top\",\r\n      \"row\": 7,\r\n      \"col\": 5,\r\n      \"colspan\": 10,\r\n      \"offsetx\": 0,\r\n      \"offsety\": 0,\r\n      \"spaceabove\": 0,\r\n      \"spacebelow\": 0,\r\n      \"yvel\": 1,\r\n      \"push\": 5,\r\n      \"relid\": 621,\r\n      \"frameOverflow\": \"\"\r\n    }\r\n  ]\r\n}","phonegrid":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7ChHw-fw","jetpack-related-posts":[{"id":331,"url":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/ausstellungskritik\/worldpressphoto\/","url_meta":{"origin":962,"position":0},"title":"World Press Photo 2016, Willy-Brandt-Haus Berlin","author":"Die Redaktion","date":"3. 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