Die Anmeldung und weiterführende Informationen erfolgen bitte über folgenden Link:
Internationale Kooperationen in Forschung und Lehre müssen den jeweiligen nationalen Rechtsordnungen der beteiligten Partner genügen. In der Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Forschenden aus der Volksrepublik China stehen deutsche Hochschulen vor der besonders komplexen Herausforderung, da sie eine Brücke zwischen zwei sehr unterschiedlichen Rechtssystemen und -kulturen schlagen müssen. Die das chinesische Recht mitbestimmenden politischen Strukturbedingungen erhöhen diese Komplexität noch, so dass etliche Risiken für eine rechtssichere, produktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit China bestehen.
Dieses Modul vermittelt den Teilnehmenden einen Überblick über Rechtssystem und -praxis in ausgewählten Rechtsgebieten, die spezifische Fragen der Forschungs- und Hochschulkooperation mit China berühren. Ziel ist es, das Bewusstsein für die bestehenden Unterschiede zu schärfen und Handlungsempfehlungen zu geben, wie Risken reduziert werden können. Die Teilnehmenden werden in die Lage versetzt, bestehende Partnerschaften kritisch zu prüfen und ggf. weiterzuentwickeln sowie künftige Kooperationen risikominimierend und gewinnbringend zu gestalten.
Inhaltsübersicht:
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Vertragsrecht und Vertragsverhandlungen
- Datensicherheitsgesetz
- IP Recht
- Dual Use, Exportkontrolle
- Anti-Spionage
- Ausländerrecht
Referent: Dr. Daniel Sprick
Hinweis: Ohne chinaspezifische Vorkenntnisse ist die Teilnahme an Modul 1 Voraussetzung für die Teilnahme an den Modulen 2 bis 4. Bei Teilnahme an allen vier Modulen erhalten die Teilnehmer:innen das Zertifikat "Chinakompetenz" der Humboldt-Universität zu Berlin.
Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Dr. Isabelle Harbrecht,
isabelle.harbrecht@hu-berlin.deAngehörige der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Charité-Universitätsmedizin Berlin können an der Fortbildung kostenlos teilnehmen. Die kostenlose Teilnahme ist im Rahmen der finanziellen Förderung durch das BMBF geregelt.