Berliner Popmusikforschung

Die FGPM ist von einer Forschungstradition geprägt, die sich in Berlin der 1980er und 1990er Jahren herauskristallisierte und bis heute weiterentwickelt wird. Sie hat sich im Laufe der Zeit mit maßgeblichen Impulsen aus den Cultural Studies, des (Post-)Strukturalismus, der Soziologie und der Medienwissenschaft auseinandergesetzt. Aufgrund der Heterogenität ihrer Ansatzpunkte konnte sich diese Forschungstradition auf mehreren Gebieten der Geisteswissenschaften als äußerst produktiv erweisen.

 

Der Musikwissenschaftler Peter Wicke hat eine zentrale Rolle in der Herausbildung dieser Tradition gespielt, deren theoretische Grundlagen mit Wickes Werk als Leiter des Forschungszentrums Populäre Musik sowie als Professor für Theorie und Geschichte der populären Musik an der Humboldt-Universität zu Berlin verbunden sind. Angesichts ihres einzigartigen Profils, ihrer weitreichenden Anschlussfähigkeit und ihrer kulturpolitischen Dimension sticht diese Berliner Tradition in der Musikwissenschaft und in den Popular Music Studies hervor. Sie wird daher von der FGPM programmatisch als Berliner Popmusikforschung bezeichnet.


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