Let’s squeeze that Lemon

von Jolanta Stebel

„When he fucks me good, I take his ass to red lobster“ – und zeigte zwei Mittelfinger in die Kamera. So provokant klang und präsentierte sich Beyoncé 2016 in ihrem Visual Album „Lemonade“. In diesem audiovisuellen Medium werden Themen wie gender, Feminismus, Blackness, race und Heteronormativität verhandelt, auf besondere Weise inszeniert sowie ästhetisiert. Des Weiteren sind in „Lemonade“ politische Inhalte wie beispielsweise Tonaufnahmen von Malcolm X und Fotos von Schwarzen Opfern der (meist Weißen) Polizeibrutalität eingeflochten, so dass „Lemonade“ ebenfalls eine politische Wirkweise zugesprochen werden kann. Aber auch Herzschmerz, Wut und Liebe finden in dieser Veröffentlichung Platz. In Beyoncés Werk sind somit viele verschiedene Inszenierungsstrategien eingewoben, die es sich zu beleuchten lohnt.

Daher findet am Freitag den 26.01.2018 findet ab 12:00h das Symposium „Let’s squeeze that Lemon“ im BIS-Saal der Universität Oldenburg statt. Hier geht es um die Auseinandersetzung mit Beyoncés Visual Album „Lemonade“ (2016) und dessen kulturellen und medialen Repräsentationsstrategien. Organisiert wird das Symposium von der Master-Studierenden Jolanta Stebel und Dr. des. Carla Schriever und entstand aus der Arbeitsgemeinschaft „Hold Up! AG Visual Album (am Beispiel ‚Lemonade‘)“.



Wir möchten Sie hiermit ganz herzlich zum Symposium einladen!

Haben Sie ebenfalls zu „Lemonade“ geforscht oder setzen Sie sich aktuell damit auseinander? Dann haben Sie noch die Möglichkeit via Call for Papers Ihre Forschungen einzureichen und aktiver Teil des Symposiums zu werden. Senden Sie dafür einen kurzen Abstract (300-500 Wörter) bis zum 3.1.18 an: Lemonade-Symposium@gmx.de


Weitere Informationen unter: https://www.facebook.com/lemonade.symposium/
und via Email unter: Lemonade-Symposium@gmx.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.