Ailanthus altissima (MILL.) SWINGLE var. sutchuenensis (DODE) REHDER & E.H.WILSON

Ailanthus altissima (MILL.) SWINGLE var. sutchuenensis (DODE) REHDER & E.H.WILSON

Drü­si­ger Göt­ter­baum (Varie­tät)
Fami­lie:
Sima­rou­baceae — Bit­te­re­schen­ge­wäch­se
Habi­tat:
O‑Asien
Im Arbo­re­tum seit:
1913
Koor­di­na­ten:
013.474252057 52.455351814
Lizenz:
CC BY HU
Die­ses Exem­plar wur­de 1913 im Arbo­re­tum gepflanzt.

Um 1740 sand­te ein fran­zö­si­scher Jesu­it anstel­le der Samen des Lack­bau­mes (Rhus ver­ni­ciflua), der bei der Her­stel­lung der — zu die­ser Zeit begehr­ten — chi­ne­si­schen Lack­mö­bel ver­wen­det wur­de, Samen des Göt­ter­bau­mes aus Chi­na nach Paris. Jedoch über­zeug­te der Zier­wert des Exo­ten und der Göt­ter­baum ver­brei­te­te sich schnell auf der gan­zen Welt.

Um 1870 wur­den in Frank­reich 540 000 Bäu­me für die Sei­den­pro­duk­ti­on gepflanzt. Die Blät­ter sind Nah­rungs­quel­len für den Ailan­thus-Spin­ner, des­sen Sei­de aber wirt­schaft­lich kei­ne Bedeu­tung erlang­te.

Sei­ne hohe Rege­ne­ra­ti­ons­fä­hig­keit und sei­ne hohe Stress­to­le­ranz im Bezug auf Tro­cken­heit und Luft­ver­schmut­zung machen ihn einer­seits zu einem idea­len Stra­ßen­baum, der vom Kli­ma­wan­del pro­fi­tiert, ande­rer­seits ver­brei­ten sich die Samen die­ses wär­me­lie­ben­den Neo­phy­ten über wei­te Stre­cken und sei­ne Popu­la­tio­nen wird nur durch Tem­pe­ra­tu­ren unter ‑16 Grad ein­ge­dämmt. Des­halb wur­de er 2019 von der EU auf die Lis­te der inva­si­ven Arten gesetzt.

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