Prunus grayana MAXIM.

Prunus grayana MAXIM.

Japa­ni­sche Trau­ben­kir­sche
Fami­lie:
Rosaceae — Rosen­ge­wäch­se
Habi­tat:
Japan
Im Arbo­re­tum seit:
1906
Koor­di­na­ten:
013.474371192 52.455417577
Lizenz:
CC BY HU
Die­se Vogel­kir­sche kam 1906 aus dem Bota­ni­schen Gar­ten und Bota­ni­schen Muse­um Ber­lin-Dah­lem ins Arbo­re­tum.

Die Graue Vogel­kir­sche ist in Japan behei­ma­tet, wo es sich um einen klei­nen Baum mit einer Höhe von 6–8 Metern und einem schlan­ken Stamm han­delt. Die­se Art ist sehr eng mit unse­rer gewöhn­li­chen Vogel­kir­sche (P. padus) ver­wandt und unter­schei­det sich haupt­säch­lich in den Blät­tern, die kei­ne Drü­sen an den sehr kur­zen Stie­len haben (fast immer vor­han­den bei P. padus), und in den Blatt-Zäh­nen, die fei­ner und haar­ar­ti­ger sind. Die wei­ßen Blü­ten erschei­nen im Juni. Ihre Früch­te sind schwarz, etwa erb­sen­groß und zur Spit­ze hin schma­ler wer­dend. Die Art bewohnt die Berg­wäl­der der Haupt­in­sel Hons­hu und die süd­li­chen Tei­le von Hok­kai­do. Die ech­te Pflan­ze ist in der Kul­tur sehr sel­ten.

Die Blü­ten, Früch­te und Samen sind alle ess­bar und wer­den in Japan zube­rei­tet und geges­sen. Die Frucht kann mit Salz kon­ser­viert wer­den, um ein Gericht namens Annin­go zuzu­be­rei­ten. Die Rin­de und Wur­zeln sind die Quel­le eines grü­nen Farb­stoffs. Das Holz ist sehr hart und split­tert leicht. Es wird in ver­schie­de­nen Tisch­ler­ar­bei­ten und ver­schie­de­nen ande­ren deko­ra­ti­ven Anwen­dun­gen ver­wen­det.

Community-Fotos

Hier bist du dran: Mach dein eige­nes Foto zu die­ser Art – viel­leicht ent­deckst du etwas Span­nen­des! Nach kur­zer Prü­fung erscheint es hier in der Gale­rie.

Noch kei­ne frei­ge­ge­be­nen Fotos – dein Bild könn­te das ers­te sein.

Du kannst bis zu 6 Fotos gleich­zei­tig hoch­la­den.