Thuja occidentalis L. ‘Elegantissima’

Thuja occidentalis L. ‘Elegantissima’

Abend­län­di­scher Lebens­baum (Sor­te)
Fami­lie:
Cup­res­saceae — Zypes­sen­ge­wäch­se
Habi­tat:
Hei­mat der Art: atlan­ti­sches N‑Amerika
Koor­di­na­ten:
013.475232260 52.455909183
Lizenz:
CC BY HU
Der Abend­län­di­sche Lebens­baum ist in Nord­ame­ri­ka in der Regi­on der Gro­ßen Seen und wei­ter süd­lich in den Appa­la­chen hei­misch; er wird oft in sump­fi­gen Stand­or­ten gefun­den, aber die bes­ten Bestän­de befin­den sich auf gut durch­läs­si­gen Böden. Eine jun­ge Pflan­ze, die wahr­schein­lich 1536 von Jac­ques Car­tier aus dem Sankt-Lorenz-Strom-Gebiet mit­ge­bracht wur­de, leb­te vie­le Jah­re im könig­li­chen Gar­ten von Fon­taine­bleau und muss eine der aller­ers­ten Arten Nord­ame­ri­kas gewe­sen sein, die die Alte Welt erreich­te. Als dort die ers­ten dau­er­haf­ten Sied­lun­gen gegrün­det wur­den, war er in Euro­pa, ein­schließ­lich Groß­bri­tan­ni­en, bereits weit ver­brei­tet als Arbor Vitae.

Der Abend­län­di­sche Lebens­baum kann Wuchs­hö­hen von etwa 20 Metern (in Ein­zel­fäl­len bis maxi­mal 38 Metern) errei­chen; er wächst aber sehr lang­sam.

Heut­zu­ta­ge wird der Abend­län­di­sche Lebens­baum häu­fig als zypres­sen­ähn­li­cher Baum auf Fried­hö­fen sowie als ganz­jäh­rig blick­dich­te Hecke ange­pflanzt.

Das Holz, die Zap­fen sowie die Zweig­spit­zen ent­hal­ten das äthe­ri­sche Öl Thu­jon und sind somit gif­tig. Es kann bei Kon­takt zu Rötun­gen und Juck­reiz kom­men. Nach Ver­zehr gif­ti­ger Pflan­zen­be­stand­tei­le kann es neben Schleim­haut­rei­zun­gen zu Magen-Darm-Beschwer­den mit Übel­keit, Brech­reiz, Blä­hun­gen und Durch­fall kom­men. In sel­te­nen Fäl­len wur­den Schä­den an Nie­ren und Leber sowie Krampf­an­fäl­le beob­ach­tet. Für Tie­re kann der Ver­zehr töd­lich sein.

Die Sor­te ‘Ele­gan­tis­si­ma’ des Abend­län­di­schen Lebens­bau­mes hat einen pyra­mi­da­len Wuchs. Ihre schup­pen­för­mig, über­lap­pen­den Blät­ter haben eine dun­kel­grü­ne Fär­bung mit gelb­li­chen Spit­zen, wel­che sich im Win­ter bräun­lich fär­ben.
Deko­ra­ti­ve brau­ne Zap­fen zie­ren sie ab Okto­ber.

Die­ses Gehölz ist gut frost­ver­träg­lich. Es bevor­zugt kalk­hal­ti­gen, nähr­stoff­rei­chen, san­di­gen, leh­mi­gen Boden in son­ni­ger bis halb­schat­ti­ger Lage.

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