Tilia miqueliana MAXIM.

Tilia miqueliana MAXIM.

Miquels Lin­de
† tot
Fami­lie:
Mal­vaceae — Mal­ven­ge­wäch­se
Habi­tat:
O‑China
Im Arbo­re­tum seit:
1901
Koor­di­na­ten:
013.47621377 52.45508577
Lizenz:
CC BY HU
1901 kam die­se Lin­de aus der dama­li­gen Baum­schu­le H. Hes­se, Weener/EMS, ins Arbo­re­tum.

Das natür­li­che Ver­brei­tungs­ge­biet der Miquel-Lin­de liegt in Chi­na in den Pro­vin­zen Anhui, Guang­dong, Jiangsu, Jian­gxi und Zhe­jiang. Sie wächst in Step­pen und Tro­cken­wäl­dern auf fri­schen, schwach sau­ren bis schwach alka­li­schen, san­dig-leh­mi­gen bis leh­mi­gen, nähr­stoff­rei­chen Böden an son­ni­gen bis licht­schat­ti­gen Stand­or­ten. Die Art ist meist frost­hart.

Die Miquel-Lin­de ist eine von meh­re­ren ein­hei­mi­schen Arten, die im chi­ne­si­schen Bud­dhis­mus den tro­pi­schen Bodhi-Baum (Ficus reli­gio­sa) ersetz­ten, unter dem der Bud­dha saß. In den geschütz­ten bewal­de­ten Enkla­ven der Tem­pel­be­zir­ke kann sie sich unge­stört aus­brei­ten. Es gibt eine Über­lie­fe­rung, dass die Art um 1190 n. Chr. nach Japan ein­ge­führt wur­de.

Die Beschrei­bung von Maxi­mo­wicz aus dem Jahr 1880 basier­te auf sei­ner eige­nen Samm­lung aus dem Anbau in Yoko­ha­ma, Hons­hu; zu die­sem Zeit­punkt war die Art noch nicht in Chi­na gesam­melt wor­den. Ihr Art­na­me ehrt den nie­der­län­di­schen Bota­ni­ker Fried­rich Miquel, einen Spe­zia­lis­ten für die Flo­ra Indo­ne­si­ens wäh­rend der hol­län­di­schen Kolo­ni­al­zeit.

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