17. Februar 2017

Humboldt-Universität zu Berlin

Seit 2012 gehört die HU zu den elf Exzellenzuniversitäten Deutschlands. Auch in internationalen Vergleichen erreicht die Universität Spitzenplätze unter den zehn besten deutschen Hochschulen. Bereits 1810 gegründet, versteht sich die HU als “Das Moderne Original” einer Universität, von der die Gründungsideale, Freiheit der Forschung und Einheit von Forschung und Lehre, in das 21. Jahrhundert übertragen werden. An der HU haben einige der bekanntesten Wissenschaftler gelehrt: darunter Heinrich Heine, Max Planck, Albert Einstein und Robert Koch.

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Institut für Sozialwissenschaften (ISW)

Das ISW zeichnet sich durch die Integration der Fächer Soziologie und Politikwissenschaften in seinen Studiengängen aus und unterscheidet sich hierin von anderen Einrichtungen in Deutschland. Bei seinem Studienangebot sowie im Doktorandenprogramm der Berlin Graduate School of Social Sciences (BGSS) setzt das ISW auf eine breit angelegte Vermittlung von Grundlagen und darauf aufbauend auf ein weites Spektrum an Spezialisierungen. Im Mittelpunkt von Lehre und Forschung stehen:

  • demokratische Entscheidungsprozesse, Funktionsweisen und Wandel politischer und sozialer Institutionen sowie politischer Systeme (national, international sowie in Mehrebenen­konstellationen),
  • Prozesse der (Ent-)Demokratisierung von Demokratien und anderen Regimetypen,
  • Theorien politischer Herrschaft, Legitimation und Subversion von Macht und Herrschaft,
  • Sozialstruktur, soziale Ungleichheit und soziale Teilhabe im Kontext von Arbeit, Gender, Familie, Migration, Stadt und demografischer Entwicklung,
  • kulturelle, soziale und politische Konfliktlinien von Gesellschaften.

Die Lage des ISW in der Mitte Berlins ermöglicht es, sozialwissenschaftliche Erkenntnisse zu generieren und Handlungsoptionen für die Politik zu formulieren. Der sozialwissenschaftliche Dialog mit Politik und Gesellschaft über konkrete Möglichkeiten, demokratische Systeme zu verändern und zu verbessern ist daher ein zentrales Anliegen des ISW.

Das ISW ist stark in einen multidisziplinären Dialog mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen eingebunden und hat eine lange Tradition der Partnerschaften zu Uni­versi­täten auf der ganzen Welt. Diese engen Verbindungen zeigen sich in den internationalen Masterstudiengängen (u.a. GeT MA – German Turkish Masters Program in Social Sciences, MEGA, Euromasters, TransAtlantic Masters) und werden für die Internationalisierung der Doktoranden­ausbildung genutzt. Als Teil des sozialwissenschaftlichen Forschungsraums Berlin ist das ISW eng mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen (Centre Marc Bloch, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Stiftung Wissenschaft und Politik, Wissenschaftszentrum Berlin u.a.) sowie mit Universitäten in Berlin-Brandenburg (u.a. FU Berlin, Hertie School of Governance und Universität Potsdam u.a.) vernetzt.

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