Queer Reading – eine Methodologie.

Deutsche Literatur im Zeitalter des § 175

Willkommen auf der Website des Forschungsprojekts Queer Reading – eine Methodologie, das im Rahmen der Forschungsstelle Kulturgeschichte der Sexualität an der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführt wird. Auf dieser Seite informieren wir zur literaturwissenschaftlichen Methode des Queer Reading und zu Aktivitäten rund um das Projekt. Das Projekt wird von der Fritz Thyssen Stiftung gefördert.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer übergreifenden Methodologie heteronormativitätskritischer Lektüreverfahren. Damit ist ein Lektüreverfahren gemeint, das auf solche Texte angewendet werden kann, die unter heteronormativen Bedingungen ein Begehren artikulieren, das sich den heteronormativen Bedingungen nicht nur entzieht, sondern diese auch kritisch hinterfragt und mit alternativen Entwürfen konfrontiert.

  • Wir forschen sowohl an kanonischen als auch an weitgehend unbekannten Texten der deutschen Literatur.
  • Zwei Buchprojekte sind geplant: eine Einführung in die Methodologie des Queer Reading und ein Sammelband mit Beiträgen zur deutschen Literatur im Zeitalter des § 175.
  • Wir bieten in unregelmäßigen Abständen Bachelor- und Masterseminare zum Queer Reading an der Humboldt-Universität an.
  • Unser Forschungskolloquium Queer Reading richtet sich an Doktorand:innen und interessierte Wissenschaftler:innen.

Sie haben Interesse am Projekt, Anregungen oder Hinweise? Schreiben Sie uns an kulturgeschichte-sexualitaet@hu-berlin.de.

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