
{"id":565,"date":"2022-03-02T15:50:26","date_gmt":"2022-03-02T15:50:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/?post_type=teaching&#038;p=565"},"modified":"2022-11-28T19:40:08","modified_gmt":"2022-11-28T19:40:08","slug":"bachelor-theses","status":"publish","type":"teaching","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/teaching\/bachelor-theses\/","title":{"rendered":"Bachelor Theses"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Here is an overview of outstanding bachelor theses in the field of urban anthropology.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Paul Seidel<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center\" style=\"grid-template-columns:auto 34%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Titel<\/strong>: Die Unsichtbarkeit einer bewegten Architektur \u2013 Eine anthropologische Form- und Raumanalyse im Innern der Berliner Untergrundbahn.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zweitbetreuer:<\/strong> Dr. Stefan H\u00f6hne<strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Baureihe-H-1-1151x765.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-584 size-full\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenfassung:&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Arbeit besch\u00e4ftigt sich aus techniksoziologischer und -anthropologischer Sicht mit der Planung und Entwicklung einer bestimmten U-Bahn-Reihe im Berlin der 1990er und 2000er Jahre. Die dort vorgefundene Neuformierung einer \u201abewegten&#8217; Architektur, ihre unsichtbaren Implementierungsprozesse und die damit einhergehende sozio-technische Z\u00e4suren im Berliner U-Bahnverkehr stehen im Zentrum der Forschung. Kurz nach dem Mauerfall ist es die Baureihe H (beziehungsweise HK), welche den Planern und Entwicklern zufolge im neuen Berlin eine technische aber auch soziale Zeitenwende einl\u00e4uten soll. Dabei pr\u00e4destiniert sich diese Baureihe f\u00fcr eine umfangeiche Forschung sowohl wegen ihrer opulente Planungsdimension infolge der Zusammenlegung vom Ost- und Westsystem der U-Bahnen nach 1990 als auch wegen ihres gro\u00df- und kleinspurigen Einsatzbereiches. Angefangen bei der Anordnung der Sitzarrangements \u00fcber die Gestaltung der Wagen\u00fcberg\u00e4nge bis hin zur Installation von neuen Haltestangen bilden hier ihre Formen das Relief sozio-technokratischer Vorstellungen und Grundlage f\u00fcr ein Netzwerk gesellschaftlicher wie technischer Beziehungen. Um genau dieses technisch-soziale Netzwerk empirisch zu beforschen, werden hierbei zeitgeschichtliche Quellen und Experteneinsch\u00e4tzungen mithilfe der ANT (Akteur-Netzwerk-Theorie) analysiert und ausgewertet. Diese Analyse untergliedert sich dabei in drei Sinnesabschnitte. Beginnend bei den vorbedingten Ambivalenzen des Bildes vom Fahrgast \u00fcber verschiedene technische Innovationen bis hin zu sozialen und administrativen Normierungen sollen die gew\u00e4hlten Beispiele letztlich einen Beitrag dazu leisten, die Unsichtbarkeit des Berliner Untergrunds in Form seiner maschinellen Mobilit\u00e4t weitreichend zu \u00fcberwinden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a href=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Seidel_Paul_2019_Bachelorarbeit.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download><strong>Download<\/strong><\/a><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><\/h4>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Christian H\u00f6rner<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:auto 37%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><strong>Titel:<\/strong> Gemeinwohl als Lebensform in Beta &#8211; Eine Ethnografie prototypischer Infrastrukturen der gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zweitbetreuerin: <\/strong>Beate Binder<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/horner-1151x765.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-581 size-full\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Arbeit besch\u00e4ftigt sich mit dem \u201cProjekt Commons\u201d (PC) als einer neuen Form der zivilgesellschaftlichen Partizipation sowie Kooperation von verfasster \u00d6ffentlichkeit und staatlichen Institutionen. \u201eGemeinwohl\u201c ist der zentrale Begriff der Forschung, weil er f\u00fcr das Projekts PC einen Anspruch an das eigene Handeln darstellt, aber dar\u00fcber hinaus, so die These der Arbeit, als formgebendes Kriterium der Infrastrukturen des Alltags der dortigen \u00d6ffentlichkeit verstanden werden kann. Daran ankn\u00fcpfend schl\u00e4gt die Arbeit eine Rekonzeptualisierung des Begriffs f\u00fcr qualitative sozialwissenschaftliche Forschung vor, welche Gemeinwohl als gemeinwohlorientierte Praxis in seiner Allt\u00e4glichkeit in den Vordergrund r\u00fcckt. Dementsprechend wird anhand von ethnografischem Material aus einer 3-monatigen Feldforschung illustriert, wie die Lebensform der \u00d6ffentlichkeit um das Projekt PC allt\u00e4glich entsteht und reproduziert wird, wobei vor allem das Konzept des Prototypen eine entscheidende Rolle spielt. Gemeinwohl, so versucht die Arbeit darzustellen, ist ein formales Kriterium der soziokulturellen Infrastruktur des PC, welches prototypisches Handeln affordiert und f\u00fcr das Projekt Commons Prozesse der Infrastrukturierung erm\u00f6glicht, verst\u00e4rkt und deren Intensit\u00e4t und Qualit\u00e4t mitbestimmt.<br>Im weiteren Verlauf der Arbeit wird die Lebensform PC dar\u00fcber hinaus als infrastrukturelle Kritik an bestehenden gemeinwohlorientierten Systemen, wie zum Beispiel denen des Staates, dargestellt. Durch die Produktion von tats\u00e4chlich existierenden Alternativen, so argumentiere ich, f\u00fchrt das PC einen impliziten, kritischen Diskurs mit diversen Institutionen. Schlussendlich wird in der Forschungsarbeit ein zentraler Widerspruch der Aushandlungsprozesse innerhalb der kooperierenden Organisationen des Projekts herausgestellt: Zwischen dem gemeinwohlorientierten Prototyp und einer stadtplanerischen B\u00fcrokratie existieren unterschiedliche Praxisformen, welche die Projektentwicklung erschweren und prototypische Potentiale in Frage stellen. Der Text endet mit einer offenen Frage: Wie kann folglich eine notwendige Kompatibilit\u00e4t von Infrastrukturen hergestellt werden, welche die Offenheit des Prototypen genauso wie eine notwendige Verbindlichkeit gew\u00e4hrleistet?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Here is an overview of outstanding bachelor theses submitted at the Department of Urban Anthropology.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","block":[2],"programm":[8],"schlagwort":[61,88,82,84,87,85,86,89,83,44],"_template":[],"class_list":["post-565","teaching","type-teaching","status-publish","hentry","block-stadtanthro","programm-stu-pro","schlagwort-ant","schlagwort-ant-theory","schlagwort-bachelor-theses","schlagwort-berlin","schlagwort-commons","schlagwort-gemeinwohl","schlagwort-stadtentwicklung","schlagwort-stadtraum","schlagwort-u-bahn","schlagwort-urban-anthropology"],"_ku_tile_title":"","_ku_tile_subtitle":"","_ku_tile_order":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/teaching\/565","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/teaching"}],"about":[{"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/types\/teaching"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=565"}],"wp:term":[{"taxonomy":"block","embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/block?post=565"},{"taxonomy":"programm","embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/programm?post=565"},{"taxonomy":"schlagwort","embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/schlagwort?post=565"},{"taxonomy":"_template","embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/_template?post=565"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}