
{"id":575,"date":"2022-03-02T15:53:17","date_gmt":"2022-03-02T15:53:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/?post_type=teaching&#038;p=575"},"modified":"2022-11-28T19:39:51","modified_gmt":"2022-11-28T19:39:51","slug":"master-theses","status":"publish","type":"teaching","link":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/teaching\/master-theses\/","title":{"rendered":"Master Theses"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Here is an overview of outstanding master theses submitted at the Department of Urban Anthropology.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Florian Seitz<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center\" style=\"grid-template-columns:auto 34%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Titel<\/strong>: Diversit\u00e4t und Partizipation in kooperativen Stadtentwicklungsprojekten \u2013 eine exemplarische Untersuchung anhand des Modellprojekts Rathausblock Kreuzberg<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zweitbetreuer:<\/strong> Dr. Cornelia K\u00fchn<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Modell-Siegerentwurf-S.M.A.Q.-und-ManMadeLand.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-623 size-full\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenfassung:&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Fokus der Arbeit steht das Stadtentwicklungsprojekt Rathausblock Kreuzberg. Wie bei anderen Berliner Baufl\u00e4chen, wurde auch hier der Verkauf durch Proteste von Aktivist_innen und Initiativen, die sich im Zuge dessen gr\u00fcndeten, begleitet. Das ehemalige Kasernenareal wurde so zum Politikum und durchlief eine Vielzahl von noch n\u00e4her zu beschreibenden Eigentumsformen. Letztendlich befindet sich das Grundst\u00fcck nun im Besitz des Landes Berlin. Erkl\u00e4rtes Ziel des Senats und des Bezirks ist es seitdem, auf dem Gel\u00e4nde Wohnraum zu schaffen, um der angespannten Situation und dem Wohnungsmangel innerhalb des S-Bahn-Rings etwas entgegenzusetzen. Der Senat wusste allerdings um das starke \u00f6ffentliche Bewusstsein und das Engagement einiger Akteur_innen f\u00fcr das Gel\u00e4nde und einigte sich so<br>zusammen mit Vertreter_innen der Zivilgesellschaft, der Bundesanstalt f\u00fcr Immobilienaufgaben (BIM), der Wohnungsbaugesellschaft Mitte mbh (WBM) und dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg auf eine Kooperationsvereinbarung, die die Grundlage f\u00fcr ein gemeinwohlorientiertes, kooperatives Modellprojekt in Zusammenhang mit dem derzeit laufenden Sanierungsverfahren Rathausblock schafft. In der Vereinbarung ist eine breite \u00f6ffentliche Beteiligung angestrebt. Deren zentrales Element ist ein sogenanntes \u201eSt\u00e4dtebauliches Werkstattverfahren\u201c, welches in Form von verschiedenen Veranstaltungen den Sanierungsprozess begleiten, ein st\u00e4dtebauliches Konzept f\u00fcr die Entwicklung des Dragoner Areals (wie das Gel\u00e4nde ebenfalls genannt wird) sowie angrenzender Grundst\u00fccke definieren und als Grundlage f\u00fcr den Bebauungsplan dienen soll. Dieses Werkstattverfahren stellt ein zentrales Format f\u00fcr diese Arbeit dar und wird hinsichtlich der artizipationsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Zivilgesellschaft untersucht. Des Weiteren wird ein empirischer Blick auf den kollaborativ ausgelegten Planungsprozess eingenommen und mithilfe von Monika Kuraths Modell der \u201eMateriellen Partizipation\u201c die sozio-technischen Interaktionen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteur_innen herausgearbeitet sowie Hierarchien unter den Akteur_innen aufgezeigt. Ein weiterer Fokus richtet sich auf die Diversit\u00e4t des Partizipationsprozesses. Speziell wird danach gefragt, ob es Gruppen gibt, die innerhalb des Projektes unterrepr\u00e4sentiert sind und welche m\u00f6glichen Gr\u00fcnde daf\u00fcr vorliegen. Im ersten Teil der Arbeit wird die Entstehung einer partizipativen Stadtplanung wie wir sie heute kennen als ein Ergebnis verschiedener wissenschaftlicher Interventionen und politischer K\u00e4mpfe umrissen und das hier angewandte Partizipationsverfahren in diesen Kontexteingebettet. Daran anschlie\u00dfend wird das Dragoner Areal genauer beschrieben und in einen historischen und stadtpolitischen Zusammenhang gesetzt. Im vierten Kapitel wird die Methodik, die dieser Arbeit zugrunde liegt, mit besonderem Augenmerk auf die verschiedenen Feldzug\u00e4nge, die \u00fcber das physisch betretbare Areal hinausgingen, dargestellt. Im Anschluss daran werden die erhobenen Daten analysiert und die Ergebnisse pr\u00e4sentiert. Im letzten Kapitel werden die zentralen Befunde der Arbeit diskutiert in einen breiteren wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext eingeordnet.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Lilian Krischer<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center\" style=\"grid-template-columns:auto 34%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Titel<\/strong>: <em>\u201e<em>Wenn<\/em> nichts mehr geht, geht nur noch gehen\u201c. <\/em>Spazieren als allt\u00e4gliche Praktik im \u00f6ffentlichen Raum in Zeiten einer Pandemie.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zweitbetreuer:<\/strong> Prof. Dr. J\u00f6rg Niew\u00f6hner<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Spazieren-mit-Abstand-Krischer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-665 size-full\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenfassung:&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Masterarbeit bietet empirische Einblicke in eine wichtige Transformation in der Nutzung und Aneignung des st\u00e4dtischen Raums w\u00e4hrend der Corona-Pandemie in Berlin, n\u00e4mlich der Bedeutungszuwachs des Spazierens als eine allt\u00e4gliche Praxis im \u00f6ffentlichen Raum. Sie stellt dabei eine doppelte Forschungsfrage: Inwiefern wirken die Logiken des allt\u00e4glichen Spazierens in Zeiten der Corona-Einschr\u00e4nkungen auf das Selbst; und wie produzieren sie den \u00f6ffentlichen Raum unter diesen Bedingungen erneut mit. Diesen Fragen wird durch die Analyse von Interviews, Corona-Tageb\u00fcchern eines Kunstprojekts und Zeitungsartikeln nachgegangen. Die Forschung zeigt zum einen auf, wie das Spazieren als Ethnomethode fungiert, also als gezielte und reflektierte Praktik der Akteur:innen, um gewisse Effekte zu generieren. Die Rekonstruktion des Alltags in einer Krise geschieht nicht spontan, sie ist eher der Effekt von gezielten Praktiken. Im historischen Vergleich zum Flaneur oder zu den Situationist:innen hat das Spazieren dabei seinen Politisierungs- und Widerstandsanspruch verloren. Als Ethnomethode l\u00e4sst sich diese Praktik vielmehr als eine Technologie des Selbst beschreiben, die an der Grenze zwischen Freiheit und Zwang, Selbstbestimmung und Disziplinierung liegt. Die Logik der Praktik wird mit einer Unterscheidung zwischen einem \u201efreien\u201c und einem \u201eangepassten Spazieren\u201c zusammengefasst, zwischen \u00c4sthetisierung der Existenz und neoliberaler Selbstoptimierung und Selbstsorge. Zum anderen beschreibt die Forschung, wie das Spazieren in Zeiten der Pandemie einen Raum der fl\u00fcchtigen Begegnungen konstituiert. Dieser widerspricht dem klassischen Verst\u00e4ndnis von \u00f6ffentlichen Raum, das den Aufenthalt als grundlegend f\u00fcr ihn versteht, um einander zu begegnen und miteinander in den Dialog zu treten. Die Form st\u00e4dtischer Sozialit\u00e4t, die deutlich wird, liegt&nbsp; zwischen der urbanen Anonymit\u00e4t und dem intensiven In-Kontakttreten miteinander. Die M\u00f6glichkeit dieser fl\u00fcchtigen, nicht dialogischen Begegnungen, die auf einer gegenseitigen Aufmerksamkeit der Menschen basieren, bildet ein wichtiges Motiv f\u00fcr das Spazieren in Zeiten der Pandemie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Here is an overview of outstanding master theses submitted at the Department of Urban Anthropology.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","block":[2],"programm":[8],"schlagwort":[81,44],"_template":[],"class_list":["post-575","teaching","type-teaching","status-publish","hentry","block-stadtanthro","programm-stu-pro","schlagwort-master-theses","schlagwort-urban-anthropology"],"_ku_tile_title":"","_ku_tile_subtitle":"","_ku_tile_order":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/teaching\/575","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/teaching"}],"about":[{"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/types\/teaching"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=575"}],"wp:term":[{"taxonomy":"block","embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/block?post=575"},{"taxonomy":"programm","embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/programm?post=575"},{"taxonomy":"schlagwort","embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/schlagwort?post=575"},{"taxonomy":"_template","embeddable":true,"href":"https:\/\/www2.hu-berlin.de\/stadtlabor\/wp-json\/wp\/v2\/_template?post=575"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}