Griechenland-Aktion

Nach harter Kritik an der EU verkündete der türkische Präsident Erdogan am 27. Februar 2020 das vorläufige Ende des Flüchtlingspakts und öffnete für im Land befindliche Flüchtlinge die Grenze nach Europa. Zwei Tage später reagierte die „Identitäre Bewegung“ (IB) auf dieses Ereignis und plante eine politische Aktion in Form einer Fahrt an die griechisch-türkische Grenze. Genau mit dieser Fahrt, die im Folgenden auch Griechenlandaktion genannt wird, haben wir uns beschäftigt. Im ersten Teil thematisieren wir das Selbstbild der „Identitären“, vor allem ihr Bezug zum Griechischen. Danach befassen wir uns mit ihrer Charakterisierung des „Anderen“ in der Gestalt der Flüchtlingsfigur. Zum Schluss behandeln wir die medialen Selbstinszenierung der Aktion und die Fremdwahrnehmung durch andere Medien.