Einfluss von Honiginhaltsstoffen auf die Entwicklung von Bienen

Finanziert mit Mitteln der Europäischen Union und den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen

Honig ist für viele Imker ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Als Bienenfutter können seine Inhaltsstoffe egal welchen Ursprungs sowohl die Entwicklung der Biene aber auch das Überleben eines Volkes über den Winter entscheidend beeinflussen. Bedingt durch Veränderungen in unserem Ökosystem stehen neue Pflanzen unseren heimischen Honigbienen als Nektarlieferanten zur Verfügung, andere verschwinden. Damit verändert sich auch die Zusammensetzung unseres Honigs. Für viele Imker stellt sich die Frage, ob alle Inhaltsstoffe des Nektars und späteren Honigs eine gute Grundlage für die Überwinterung als vitales Volk darstellen.

Für Infektionsversuche, die am LIB durchgeführt wurden, sind spezielle Larventests entwickelt worden, die es ermöglichen die Entwicklung von Bienenlarven außerhalb des Bienenvolkes zu beobachten (Genersch et al., 2005). Dieser Bioassay konnte in dem Projekt „Einfluss von Honiginhaltsstoffen auf die Entwicklung von Bienen“ auf Honig als Zuckerquelle im Larvenfutter umgestellt werden. Dabei zeigten die mit einer Mischung aus Honig und Gelee Royal aufgezogenen Larven eine deutlich bessere Entwicklung als die bisher genutzte Zuckervariante. Im weiteren Verlauf des Projektes werden Versuche vorrangig späten Sommertrachten durchgeführt.




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